Kräuter und Salat

Salat

Der Infodienst www.ernaehrung-bw.info schreibt: Frischer Salat ist nicht nur schmackhaft, sondern enthält auch viele wertvolle Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und nicht zuletzt sättigende Ballaststoffe. Die äußeren dunkleren Blätter sind besonders gehaltvoll. Durch den rohen Verzehr und die kurze Lagerung bleiben Vitamine & Co gut erhalten. Überwiegend wird der Großteil im Freiland angebaut, auf einigen Betrieben sprießen die Köpfe in Gewächshäusern. Bedeutende Anbaugebiete liegen in Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, wobei sich der Anbau auf wenige Großbetriebe verteilt. Salate werden meist frühmorgens geerntet so dass die Ware noch am selben Tag frisch dem Kunden zur Verfügung steht.

Kräuter

Das frische Grün lässt sich im Topf oder gebunden kaufen und ist besonders aromatisch, wenn es frisch auf den Tisch kommt. Am häufigsten landet Petersilie in den Körben der Verbraucher, gefolgt von Basilikum, Schnittlauch, Dill und Kresse.
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Weitere Infos (Salat Saisonkalender)

Saisonkalender der heimischen Salate

Jahreszeit Hauptsaison
Wintersaison November – Februar Bevor die ersten Nachtfröste auftreten, lassen sich noch letzte Reste des Herbstbestandes ernten. Danach greift die dominierende Rolle des Feldsalates. Chicoree, Feldsalat, Zuckerhut, Chinakohl
Frühlingsbeginn ab Ende März, April Feldsalat steht noch bedingt zur Verfügung, die Chicoreesaison läuft bis Mitte April. Chicoree, Feldsalat, Kresse, Schnittsalate, Kopfsalat, Bunte Salate
Frühling / Sommer von Mai – September Knackige Freilandsalate, Kopfsalate und Bunte Salate. Kopfsalat grün und rot, Eichblatt rot und grün, Lollo rot und grün, Batavia rot und grün, Eisberg. Dazu kommen verschiedene Gemüse, die als Salate Verwendung finden: Tomaten, Gurken, Gelberüben, Sellerie, Bohnen.
Herbst Oktober, November Die Freilandsaison neigt sich dem Ende, ein goldener Herbst verlängert unsere Saison, das Gartenjahr schließt seinen Kreis zum Winter. Die im Sommer aufgeführte Palette lässt sich bis zu den ersten Nachtfrösten beernten. Endivien, Feldsalat, Zuckerhut, Chicoree. Dazu kommen noch Weiß- und Rotkohl die sich ebenfalls als Salate zubereiten lassen.

Winter (part 1)

Blattsalate im Frühjahr, Sommer und Herbst

Nach den langen Wintermonaten steigt der Appetit auf Frisches und Grünes. Wer dem Körper Gutes tun möchte, liegt bei Salaten genau richtig: Frische, knackige Salate sind kalorienarm und gleichzeitig ein gesunder und farbenfroher Genuss.
Die ersten Blattsalate kommen im April aus den Gewächshäusern bevor im Mai Salate aus dem geschützten Freilandanbau folgen. Den ganzen Sommer über und bis in den Herbst hinein ist die ganze reichhaltige Palette der Freilandsalate ein Garant für abwechslungsreiche Mahlzeiten.
Zu den Gartensalaten gehören die Kopf- und Pflücksalate, wie beispielsweise der Eisberg-, Bataviasalat, Lollo Rosso, Lollo Bianco und Römersalat. Sie gehören zur Familie der Lattichgewächse. Das typische Kennzeichen ist der Milchsaft, der beim Anschneiden des Strunkes austritt. Ihr Geschmack ist mild, je nach Sorte ein bisschen nussig und ihre Blätter sind zart und weich. Als deutsche Freilandware kommen sie vor allem im Frühjahr und Sommer auf den Markt.

Inhaltsstoffe
Allen Salaten gemeinsam ist der hohe Wasseranteil und dadurch bedingt der niedrige Energiegehalt. Die wertvollsten Inhaltsstoffe sind Vitamine und Mineralstoffe, die aber von Sorte zu Sorte variieren. Bei den Vitaminen ist vor allem die Folsäure zu erwähnen, die in höheren Mengen vorkommt. Vitamin A und C kommen ebenfalls vor, sind aber im Vergleich zu Gemüse eher gering.

Unter den Mineralstoffen fallen erhöhte Kaliumwerte bei gleichzeitig niedrigen Natriumwerten auf. Dadurch wirken die Salate entwässernd und entschlackend. Eisen ist ebenfalls in Salaten enthalten, hier trägt besonders der Feldsalat zur Bedarfsdeckung bei.
Daneben versorgen die Salate den Körper mit sekundären Pflanzenstoffe wie Carotinoide, Flavonoide Phytosterine und Phytophenole, die Herz-Kreislaufbeschwerden vorbeugen und krebsvorbeugend sind.
Um die wertvollen Inhaltsstoffe zu erhalten ist es wichtig, einige Punkte beim Umgang mit Salat zu berücksichtigen:

Einkauf und Lagerung
Auf Frische achten: Ein frischer Salat hat frische knackige Blätter und der Strunk hat ein helles frisches Aussehen.
Schneller Verbrauch: Blattsalate können nur kurze Zeit gelagert werden und sollten deshalb
möglichst schnell verzehrt werden. Lediglich Chicorée, Radicchio und auch Endivie vertragen längere Aufbewahrung im Kühlschrank von 2-3 Tagen.
Küchenfertig zubereitete Mischsalate. Diese Salate sind schon fertig geputzt, gewaschen und geschnitten. Sie sollten bis zum Verbrauch im Kühlschrank aufbewahrt werden, um das Wachstum von unerwünschten Keimen und Verlust von Vitaminen in Grenzen zu halten. Vor dem Zubereiten nochmal waschen.

Zubereitungstipps
Blattsalat waschen, aber nicht wässern, um Nährstoffverluste zu vermeiden. Die einzelnen Salatblätter werden als Ganzes kurz unter fließendem kaltem Wasser gehalten, so können Erdpartikel und Insekten ausgewaschen werden.Nach dem Waschen kurz trocken schleudern und erst unmittelbar vor dem Verzehr zerkleinern und marinieren, da sonst die Blätter schnell in sich zusammenfallen.Besonders im Sommer können den Blattsalaten z.B. Gurken, Tomate, Radieschen, Paprika und Wildkräuter hinzugefügt werden. Sie sind ebenfalls kalorienarm, bringen noch mehr Farbe in den Salat und ergänzen gleichzeitig mit ihren Vitaminen und Mineralstoffe den Blattsalat.

Tipp: Salate eignen sich zu jeder Mahlzeit als Vorspeise, da sie Heißhunger mindern und zu schnelles Essen unterbinden. Sie regen zum Kauen an und sättigen, bringen Frische in den Speiseplan und versorgen den Körper mit wertvollen Inhaltsstoffen.

Quelle:https://www.ernaehrung-bw.info/

Nachfolgend geben wir Ihnen eine Übersicht vom heimischen Salatangebot. Sorten und Auswahl können von Betrieb zu Betrieb auch unterschiedlich sein. Im Frühjahr und Herbst kann es durch den Witterungsverlauf Verschiebungen geben. In den Wintermonaten kann die Feldsalaternte durch Schnee und Frost beeinträchtigt werden oder gar zum Stillstand kommen. Die Tabelle bezieht sich auf den Freilandanbau, Unterglasanbau verfrüht oder verlängert die Saison.

Sommer (part2)

Kresse:

Die meistverbreitete einjährige Gartenkresse stammt vermutlich aus dem vorderen Orient, ihre Samen wurden schon in alten Pharaonengräbern gefunden. Auch Griechen und Römer schätzten sie, Karl der Große verordnete ihren Anbau in seinen Kapitularien. Es gibt jedoch noch eine relativ unbekannte, an den Küsten Nordwesteuropas heimische Sorte, die mehrjährig ist.
Wenn der März uns die ersten warmen Sonnentage beschert, drängt es uns zur ersten Aussaat, und das wird dann der Kresse sein. Da vor allem die Nachttemperaturen noch empfindlich niedrig sein können erfolgt die erste Aussaat unter schützendem Vlies oder Folie. Bei idealen Bedingungen ist Kresse sehr schnell schnittreif.
Gartenkresse schmeckt roh beißend scharf, der Geschmack erinnert an Senf und Rettich, was am Gehalt an Senfölglykosiden liegt.

Verwendung
 Geschmack: Etwas strenger, scharfer Geschmack
Salate, Würzkraut.
Indikation: Blutreinigung, Stoffwechsel anregend, Krebs vorbeugend Gartenkresse zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an Vitamin C, Eisen, Kalzium und Folsäure aus.
Tipp:
Gartenkresse allein lässt sich kaum als Salat anrichten da sie pfeffrig und scharf im Geschmack ist und nicht in großen Mengen gekauft wird. Aber als würzige Zugabe zu Salaten, gekochten Eiern, zu Gemüse- und Fleischspeisen und Quark oder einfach aufs Butterbrot ist sie eine willkommene Abwechslung im Speiseplan.

Hauptsaison:
Februar bis Mai

Quelle:
Wikipedia, Obst und Gemüse vom Paul Parey Verlag

Feldsalat (part3)

Pflücksalat

Salatklasiker die im zeitigen Frühjahr unter Vlies oder Folie gepflanzt wurden und noch keinen Kopf gebildet haben als Pflücksalat geerntet werden. Dazu werden die jungen Blätter von außen nach innen abgeerntet. Junges Grün von Kresse, Basilikum, Löwenzahn , Spinat bereichern den intensiven Geschmack der Salatmischung.

 

Endivie, Batavia, Lollo Bionda, Lollo Rosso, Romana- und Eichblattsalaten können auch die Blätter von Mangold, Rote Bete und Spinat als „Baby Leafs“ von außen nach innen jung abgeerntet und roh genossen werden. Junges Grün von Rucola, Senf, Basilikum, Portulak oder Löwenzahn bereichern die Salatschüssel um ihren intensiven Geschmack. Für Fans der Asiatischen Küche werden spezielle Pflückmischungen aus fernöstlichen Pflanzen angeboten.

Auszug aus https://www.beetfreunde.de/magazin/pfluecksalate-

Kräuter im März (part4)

Kopfsalate

Kopfsalat ist der altbekannte Buttersalat. Seine weichen und sehr zarten Blätter machen ihn empfindlich und den Anbau schwierig. Die Züchtung hat darauf reagiert und robuste Sorten hervorgebracht, doch leider ging dieser Fortschritt zu Lasten der ursprünglichen Vorzüge des Salats. Bei uns im Norden wird häufig noch die ursprüngliche, zarte Sorte angebaut. Der gesundheitliche Wert vom Kopfsalat liegt im Gehalt an verschiedenen Vitaminen, am geringen Energiegehalt sowie der anregenden, erfrischenden Wirkung seiner Fruchtsäuren.

Anbau und Ernte
Kopfsalat ist ursprünglich eine sehr empfindliche Salatsorte, insbesondere große Hitze führt schnell zu Verbrennungen auf den Blättern. In Norddeutschland sind die klimatischen Bedingungen ausgeglichen und große Hitze ist eher die Ausnahme. Aus diesem Grund können nach wie vor empfindlichere Sorten angebaut werden, die eher dem ursprünglichen Buttersalat entsprechen. Höchste Sorgfalt bei der Handernte und schnelle Kühlung sorgen für eine ausreichende Haltbarkeit.

Zubereitungs- und Frischetipps

Je frischer die Salatköpfe sind, desto höher ist ihr Vitamingehalt. Waschen Sie den Kopfsalat gründlich, aber nicht zu lange, unter kaltem, fließendem Wasser. Getrocknet wird der Salat am besten in einer Salatschleuder. Erst dann zerkleinern Sie den Salat und bereiten ihn zu, so bleiben die Vitamine besser erhalten.

Saison
Die Hälfte des Jahres Hochsaison: Den Kopfsalat gibt es bei uns fast immer frisch vom Feld.
Hauptsaison: April bis Oktober
Nebensaison: März, November
Welches Obst und Gemüse wann geerntet wird, sehen Sie in unserem Saison-Kalender.

Kräuter im April (part5)

Eichblatt Bionda & Eichblatt Rosso

Seinen Namen trägt der Eichblattsalat wegen seiner Blattform. Diese erinnert in Form und Farbe an die Laubblätter des amerikanischen Eichenbaums.

Ursprünglich stammt dieser nämlich aus den USA, wird inzwischen aber auch in Europa angebaut. Charakteristisch für den Eichblatt Rosso ist die rötliche Farbe der Blätter.

Frischetipps
Eichblattsalat ist sehr empfindlich, weshalb er auch im Kühlschrank nur kurze Zeit haltbar ist. Am besten deckt man ihn, während der Aufbewahrung im Gemüsefach, mit einem feuchten Tuch ab.

Saison
Hauptsaison: Mai bis August.
Nebensaison: September bis Oktober.

Kräuter im Mai (part6)

Lollo rot & grün

Aussehen und Wuchs
Das Hauptmerkmal der Pflücksalate ist, dass sie anstelle eines Kopfes lockere und bis zu 20 Zentimeter hohe Blattrosetten ausbilden.  Lollo rosso bildet lockere Rosetten aus stark gekrausten Blättern. Im unteren Bereich sind sie grün und zu den Spitzen hin richtig dunkelrot gefärbt. Ihr Geschmack gilt als knackig-frisch mit einem nussigen Akzent. Ihr rein grünblättriges Verwandter ist die Sorte Lollo bionda.
Beide Sorten werden gerne in Mischsalaten verwendet.

Saison:
April bis zum ersten Frost im Herbst

 

 

Chicoree (part7)

Eisbergsalat

Der Eisbergsalat wurde vor gut 100 Jahren in Nordamerika gezüchtet. Wahrscheinlich geht sein Name auf die ursprüngliche Transportmethode zurück: Früher wurden die Salatköpfe beim Transport mit großen Eisstücken bedeckt und gekühlt. In den 1980er Jahren wurde er in Deutschland populär. Heute gehört er hier zu Lande zu den beliebtesten Salaten und ist aus deutschen Küchen nicht mehr wegzudenken.

Anbau und Ernte
Eisbergsalat wird vom Frühjahr bis zum Spätsommer im Freiland angebaut. Eines der besten Anbaugebiete für Eisbergsalat ist Norddeutschland. Begünstigt durch die Nähe zur Nordsee und die offene Lage nach Westen sind die klimatischen Voraussetzungen für den Anbau optimal.

Saison
Die Hälfte des Jahres Hochsaison: Den Eissalat Salat gibt es bei uns fast immer frisch vom Feld.
Hauptsaison: Mai bis Oktober
Nebensaison: März, April, November

 

Chinakohl (part8)

Batavia

Der Bataviasalat ist eng verwandt mit Kopfsalat und Eisbergsalat. Seine knackigen Blätter schmecken süßlich-frisch und leicht bitter.
Der Bataviasalat ist eine besondere Art des Eissalats, die in Frankreich entstanden ist. Charakteristisch für den Bataviasalat sind seine gekräuselten Blattspitzen und ihre Farbe, welche sowohl grün als auch rot sein kann. Der Bataviasalat zieht, im Vergleich zum Eissalat, wärmere klimatische Bedingungen vor.

Saison
Hauptsaison: Mai bis August
Nebensaison: September

Endivien (part9)

Endivien

Endivien – die jungen Wilden im

Bild von Olli B. auf PixabaySalat!
Die gefiederten Blätter der Endivien sind nicht nur besonders dekorativ. Das Blattgemüse mit der sanften Bitternote ist auch wegen seines würzigen Geschmacks eine beliebte Zutat in vielen Rezepten. Im Gegensatz zu anderen Salaten zeichnet sich der Krauskopf durch einen verhältnismäßig hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt aus und gilt zudem als verdauungsfördernd. Die Endivie kann sowohl roh als Salat mit würzigen Dressings und Soßen als auch gegart als Beilage zu Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten oder in Eintöpfen und Risotto genossen werden. Der Geschmack harmoniert prima mit fruchtigen Partnern, beispielsweise Äpfeln, Orangen oder Rosinen, aber auch mit deftigen Zutaten wie Zwiebeln, Speck und Käse. In Süddeutschland bereitet man gern einen lauwarmen Kartoffelsalat mit Endivie zu.
Tipp: Wem Endiviensalat zu bitter ist, der kann die Blätter kurz in lauwarmes Wasser legen. Sie verlieren dadurch etwas von ihrem herben Geschmack. Aber auch Honig in der Marinade lindert den bitteren Geschmack. Ansonsten berücksichtigen: Endivien sind relativ empfindlich. In einem Plastikbeutel mit Löchern halten sie sich im Gemüsefach des Kühlschrankes 2–3 Tage. Deshalb am besten bald nach dem Einkauf verarbeiten.

Saison
Hauptsaison: Juni bis Oktober
Nebensaison: März bis Mai

Mit freundlicher Genehmigung von: https://deutsches-obst-und-gemuese.de/

Radiccio (part10)

Chinakohl

In Europa musste man noch bis Ende des 19. Jahrhunderts auf den abwechslungsreichen Kohl verzichten.  Erst seit wenigen Jahrzehnten erobert der Chinakohl die Märkte und gewinnt laufend an Bedeutung. Der Chinakohl stammt aus der Familie der Kreuzblütler. Er wird auch Blätterkohl, Pekingkohl oder Kochsalat genannt. Seine gewellten Blätter schließen sich von der Wurzel aus zu einem lockeren kegelförmigen oder ovalen Kopf von 50 bis 60 cm Länge zusammen. Der sonst kohltypische Strunk fehlt ihm vollständig. Chinakohl hat je nach Sorte gelbe bis grüne Außenblätter. Die Innenblätter sind gelb bis goldgelb.

Die Gemüseanbauer pflanzen oder säen Chinakohl im Freilandanbau von Ende Februar bis Ende Juli aus. Er wächst schnell und die Köpfe gelangen nach acht bis zehn Wochen auf dem Markt. Die Pflanzen vertragen Temperaturen bis Minus sechs Grad Celsius und können bis Dezember geerntet werden. Dabei ist Sorgfalt besonders wichtig: Die knackigen Blätter brechen schnell und Verletzungen können zu Faulstellen führen. Zur Ernte wird der Kopf aus den Umblättern heraus geschnitten und gleich auf dem Feld in Kisten oder Foliensäcke verpackt. In Kühlräumen  lässt er sich gut lagern. Heimischer Chinakohl aus dem Herbstanbau ist so von September bis März auf dem Markt.

Ernährung & Gesundheit
Leicht verdaulich.
Hoher Kaliumgehalt sorgt für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt.
Reich an Vitamin C.
Leicht verdaulich.
Hoher Kaliumgehalt sorgt für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt.
Reich an Vitamin C.

Saison
Hauptsaison: September bis Februar
Nebensaison: März/April

(part11)

Salate im Herbst & Wintermonaten

In unserer Region und bei den Gemüsebauern ist der Feldsalat der meist angebaute Salat für die Wintermonate. Im Freilandanbau steht er aber leider nur an frostfreien Tagen zur Verfügung. Alternativ stehen aber Chicoree, eingelagerter Zuckerhut, Radicchio und Chinakohl zur Verfügung.
Auch die Wintersalate sind reich an Vitamin C und Mineralstoffe und fördern unsere Abwehrstoffe gegen Erkältungskrankheiten.er Zuckerhut  stammt von der Gemeinen Wegwarte  ab und kommt daher gut mit unseren Wintern zurecht. Er bildet auffallend große, hohe und fest geschlossene Köpfe, die Temperaturen bis -5 Grad überstehen. Die Blätter sind hellgrün und nach innen hin hellgelb gefärbt. Er schmeckt feinherb, aber milder als Endivie. Wenn man ihn vor Dauerfrostperioden rodet und im Kühlraum lagert, hält der ergiebige Lagersalat bis ins Frühjahr. Die Aussaat sollte bis im Juli erfolgen.

Quelle:https://www.krautundrueben.de/wintersalat-

(part12)

Zuckerhut

Zuckerhut  stammt von der Gemeinen Wegwarte  ab und kommt daher gut mit unseren Wintern zurecht. Er bildet auffallend große, hohe und fest geschlossene Köpfe, die Temperaturen bis -5 Grad überstehen. Die Blätter sind hellgrün und nach innen hin hellgelb gefärbt. Er schmeckt feinherb, aber milder als Endivie. Wenn man ihn vor Dauerfrostperioden rodet und im Kühlraum lagert, hält der ergiebige Lagersalat bis ins Frühjahr. Die Aussaat sollte bis im Juli erfolgen.

Quelle:https://www.krautundrueben.de/wintersalat-

(part13)

Feldsalat

Der Feldsalat zählt botanisch gesehen zur Familie der Baldriangewächse. Vermutlich stammt er ursprünglich aus Osteuropa und dem Mittelmeerraum. Die grünen Pflänzchen sind auch als Ackersalat, Schafmaul, Rebkresse oder Rapunzel bekannt. Mancherorts nennt man Feldsalat – wegen seiner Blattform – Mäuseöhrchen, in der Schweiz heißt er Nüsslisalat und in Österreich Vogerlsalat. Die Namensvielfalt zeigt, dass er vielerorts beliebt ist.

Ernte
Hierzulande wächst Feldsalat neben dem Freilandanbau, in Folientunneln und Gewächshäusern. Gesät und geerntet wird er rund ums Jahr: Von März bis Mitte September sind Aussaattermine im Freiland üblich. Im Oktober wird in Freilandkultur mit Tunnelüberdeckung und von November bis Februar im Gewächshaus ausgesät. Nach etwa zwei Monaten sind die Pflanzen erntereif.
Ernte:
Im Ganzen wird der Feldsalat einzeln von Hand mit dem Messer auf dem Feld von Hand abgeschnitten
Nach der Ernte wird Feldsalat mehrmals gewaschen. Ob er küchenfertig geputzt oder ungeputzt zum Verkauf kommt, obliegt den jeweiligen Betrieben.

Tipps & Tricks
Einkauf: Frischen Feldsalat erkennt man an sattgrünen Blättern. Noch am Einkaufstag zubereiten.
Lagerung: Säubern, anfeuchten und in gelochte Frischhaltebeutel geben. Im Gemüsefach des Kühlschranks hält er sich so einige Tage frisch.

Ernährung & Gesundheit
Von allen Salatarten weist Feldsalat den höchsten Vitamingehalt auf.
Hoher Kaliumgehalt sorgt für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt.
14 Kilokalorien pro 100 Gramm.

Saison
Hauptsaison: Januar/Februar und September/Oktober
Nebensaison: Rest des Jahres
Feldsalat kann nur an frostfreien Tagen geerntet werden!

 

(part14)

Chicoree

Wie wurde der Chicorée entdeckt? Fest steht, dass die Geschichte mit der Zichorienwurzel beginnt, die zur Kaffee-Erzeugung verwendet wurde. Ansonsten ranken sich verschiedene Erzählungen um die Entdeckung. Eine davon handelt von Brüsseler Bauern, die nach einer ertragreichen Ernte Wurzeln über hatten und diese im Gewächshaus wieder einschlugen. Einige Wochen später fanden sie die genießbaren Blätter, die gut zum Wintersalat passten.
Anbau

Die Zichorienwurzel wird im Mai auf offenem Feld ausgesät und treibt in großen, grünen Büscheln aus. Im Herbst werden sie in einer Tiefe von 30 Zentimetern gekappt, herausgezogen und von einer Woche bis zu 8 Monaten in einem Kühlhaus gelagert – um dann wieder dicht an dicht in die Erde eingesetzt zu werden. Die blassen Chicoréeköpfe werden nach 20-25 Tagen von der Wurzel getrennt und verkaufsfertig verpackt.
Ernährung & Gesundheit

Die Bitterstoffe Inulin und Intybin regen den Stoffwechsel an.
Die Ballaststoffe des Salats fördern zudem die Verdauung.
Im Winter ist der Chicorée ein willkommener Vitaminlieferant
Chicorée enthält viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe.

Bei der Ernte hat der Chicorée eine weiße Optik, lediglich die Spitzen sind leicht gelblich gefärbt – so geerntet schmeckt der Salat angenehm herb. Wird Chicorée jedoch einige Stunden im Licht liegen gelassen, verfärben sich die Spitzen grün und das Aroma wird unangenehm bitter. Deshalb darauf achten: Chicorée Zuhause am besten im dunklen Kühlschrank lagern. Neben dem Weißen ist hierzulande auch der rote Chicorée erhältlich.
Verwendung

Chicorée ist für seinen bitteren Geschmack bekannt und wird am häufigsten wird Chicorée roh als Salat verwendet. In Kombinationen mit Früchten wie Orangen oder Gemüse wie Fenchel und Möhren kommen seine Bitterstoffe optimal zur Geltung. Auch Vinaigrettes mit Honig oder Agavendicksaft eignen sich gut für Chicorée-Salate. Ebenfalls einen Versuch wert: warmer Chicorée – etwa als Gemüse in einem Wok-Gericht oder mit Schinken umwickelt.

Saison
Hauptsaison: September bis Februar
Nebensaison: März bis August
Sie wollen wissen, welches Obst oder Gemüse gerade am frischsten ist? Mehr Infos in in unserem Saison-Kalender.

 

(part15)

 

Kräuter Saisonkalender (part16)

Unsere heimischen Küchenkräuter

Küchenkräuter und Gewürze sind in unserer Küche unersetzlich, sie fördern den Eigengeschmack der Speisen, verfeinern und ergänzen die Gerichte. Im Jahresablauf stellen wir Ihnen verschiedene Kräuter vor, um sie zum Ausprobieren anzuregen. Da im Winter keine frischen Kräuter angeboten werden, haben wir für Sie die Seite Konservieren von Kräutern eingerichtet.

Jahreszeit Kräuter
November bis Februar Zeit der getrockneten oder eingefrorenen Küchen- und Teekräuter
März, April Mit dem ersten Grün sprießen die Kräuter als Frühlingsboten Kresse, Bärlauch, Schnittlauch, Sauerampfer, Rosmarin, Salbei
Mai, Juni Es grünt und sprießt. Hauptsaison vieler Kräuter. Dies ist auch die Zeit an das Konservieren zu denken Petersilie kraus und glatt, Dill, Liebstöckel, Estragon, Ysop, Zitronenmelisse, Pfefferminze, Majoran, Thymian, Wermut, Kerbel, Borretsch, Beifuß Basilikum
Juli – Oktober Die Hauptsaison von frischen Küchen- und Teekräutern neigt sich dem Ende zu, höchste Zeit zum Einfrieren und Trocknen.

(part17)

Die Krönung für Salate und Gemüse
Ob pfeffrig-scharf, minzig-frisch, nussig-herb oder zitronig-süß – frische Kräuter sind ein echtes Aromawunder, wenn man sie richtig einsetzt. Bekannte heimische Küchenkräuter, aber auch früher als exotisch eingestufte Kräuter, wie Basilikum mit seinem pfeffrig-würzigen Geschmack, sind aus deutschen Küchen nicht mehr wegzudenken. Selbst Rosmarin, Thymian, Oregano oder Salbei mit ihren würzigen bis bitteren Geschmacksnoten haben hierzulande inzwischen große Fangemeinden. So ist es auch kaum verwunderlich, dass in der Küche nicht mehr nur altbewährte, sondern vor allem ganz neue Kombinationsmöglichkeiten zum Einsatz kommen. Und dennoch ist für den ein oder anderen gerade die grandiose Aromenvielfalt eine große Herausforderung. Mit ein wenig Kräuterkunde ist der richtige Einsatz frischer Kräuter allerdings gar nicht so schwer!
Mehr über die Verwendung von Kräutern erfahren Sie hier: presse@deutsches-obst-und-gemuese.de
Bild: presse@deutsches-obst-und-gemuese.de

(part18)

Bärlauch

Wenn der Frühling beginnt, fangen die Kräuter an zu sprießen. Je nach Witterung verzögert sich noch der Austrieb. Das frische Grün wird sehnsüchtig erwartet. Im Wald oder kultiviert gilt Bärlauch als eines der ersten Kräuter, ebenso wie Kresse, die zum Würzen oder als Salat verwendet werden kann. Der Infodienst Ernährung der Landwirtschaftsverwaltung in Baden-Württemberg informiert: Alle Kressearten enthalten z. B. viel Vitamin C, B1, B2, Carotin und Vitamin E. Erste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass Kresse durch ihren Gehalt an Glucosinolaten den Entstehungsprozess von Krebs in verschiedenen Stadien hemmen kann.

Bärlauch:
Herkunft und Geschmack: Europa, etwas strenger, scharfer Geschmack, knoblauchähnlich
Verwendung: in Salaten, als Pesto, getrocknet in Käse
Indikation: stoffwechsel anregend, appetitanregend, verdauungsfördernd, blutdrucksenkend

(part19)

Schnittlauch & Petersilie

Schnittlauch
Auch Schnittlauch gehört zu den beliebtesten Kräutern der Deutschen und ist, wie man unschwer am Geschmack erkennt, mit der Zwiebel verwandt. Schnittlauch war schon im Mittelalter bekannt, wurde damals jedoch vorrangig als Mittel gegen Magenschmerzen, Melancholie und Zauberei eingesetzt. Heute wird damit nur noch in der Küche gezaubert. Gesund ist er trotzdem: Frischer Schnittlauch steckt nämlich voller Vitamin C und den Mineralstoffen Kalium, Kalzium und Magnesium. Am besten verarbeitet man ihn – erst kurz vor dem Verzehr! – mit einem scharfen Messer oder einer Schere zu Röllchen.
Wozu Schnittlauch passt: Schnittlauch wird, aufgrund seines Zwiebelaromas, gerne für Salate, Brotaufstriche oder Fleischgerichte verwendet. Wer ihn mit anderen Kräutern kombinieren möchte, wählt am besten, Petersilie, Basilikum, Estragon und Kerbel.

Wozu Petersilie passt: Petersilie lässt sich aufgrund ihres kräftigen Geschmacks gut mit Kräutern wie Dill, Kerbel, Schnittlauch, Oregano und Melisse kombinieren.

 

 

Konservieren (part20)

Rosmarin & Salbei

Rosmarin

Rosmarin erinnert optisch an Tannengrün-Zweige und duftet herrlich! In den stark würzenden Nadeln stecken appetitanregende, ätherische Öle. Rosmarin ist ein vielseitiges, sehr aromatisches Kraut mit einer leichten Kampfer-Note, das ausgezeichnet zu Fleischgerichten passt, vor allem Lamm und Wild. Aber auch zu Fisch, Gemüse und Salaten.

Tipp: Beim Braten und Grillen lässt man gern ganze Zweige mit garen. Am besten harmoniert Rosmarin mit Petersilie, Thymian und Knoblauch.

Salbei