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Gemüse

Der Infodienst www.ernaehrung-bw.info schreibt: Nach den nutzbaren Pflanzenteilen lassen sich die einzelnen Gemüsearten in die Gruppen Blattgemüse, Fruchtgemüse, Knollen- und Wurzelgemüse, Kohlgemüse, Stängelgemüse, sowie in die Gruppe des Zwiebelgemüses zuordnen. Gemüse trägt viel zur gesunden Ernährung bei. Bemerkenswert ist der hohe Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzeninhaltsstoffen. Je nach Art und Sorte trägt Gemüse in hohem Maße zur Versorgung mit den wichtigen Vitaminen A, C, K und Folsäure bei. Gemüse ist ein unverzichtbarer Bestandteil einer ausgewogen vollwertigen Ernährung und sollte deshalb mehrmals täglich – sei es als Rohkost, Salat oder gegartes Gemüse – verzehrt werden.

Bei diesen Anbietern erhältlich:

Saisonkalender zu Gemüse und Salaten aus eigenem Anbau

Jahreszeit fgz Gemüse der Saison
Wintersaison Dezember, Januar, Februar, März Hauptsaison für Lagergemüse, Wurzelgemüse und Kohlarten Möhren, Pastinaken, Wurzelpetersilie, Lauch, Knollensellerie, Rosenkohl, Grünkohl, Wirsing, Weißkohl, Rotkohl, Chinakohl, Zwiebeln, Winterrettiche, Rahnen
Wintergemüse und-Salate Freiland und geschützter Anbau Zuckerhut, Chicoree, Endivien, Feldsalat, Rosenkohl
Frühlingsbeginn ab Ende März, April Beginn der Freilandsaison, zusätzlich zum Wintergemüse kommen erste Frühlingsboten Radieschen, Spinat, Frühlingszwiebeln, Kohlrabi, Spargel, Rhabarber Kresse, Schnittsalate, Kopfsalat, Bunte Salate
Frühling ab Mai, Juni Es grünt und sprießt, das Wintergemüse ist aufgebraucht, im Freiland wächst immer mehr Rettiche, Brokkoli, Blumenkohl, Fenchel, Puffbohnen, Erbsen, Möhren, Pastinaken, Wurzelpetersilie, Spitzkraut, Kohlarten, Zwiebeln, Knoblauch Knackige Freilandsalate, Kopfsalate und Bunte Salate.
Sommer Juli, August, September Hauptsaison von Sommergemüse, das es gerne heiß liebt. Das meiste Frühjahrsgemüse gibt es über die gesamte Vegetationszeit Tomaten, Buschbohnen, Stangenbohnen, Gurken, Zucchini, Auberginen, Paprika, Zuckermais, Mangold
Herbst Oktober, November Die Freilandsaison neigt sich dem Ende, ein goldener Herbst verlängert unsere Saison, das Gartenjahr schließt seinen Kreis zum Winter Kürbis, Spinat, Weiße Rüben, Stangensellerie

Winter (part 1)

Gemüse im Winter

Der Infodienst Ernährung der Landwirtschaftsverwaltung in Baden Württemberg berichtet folgendes: Gemüse hat gerade zur Winterzeit besondere Bedeutung. Als wichtiger Vitaminspender, Mineral- und Spurenelementquelle und Lieferant bioaktiver Substanzen hilft Gemüse die menschlichen Abwehrkräfte zu stärken, um gesund durch den Winter zu kommen. Hierbei gelten besonders die Wintergemüse Rosenkohl oder Grünkohl als ergiebige Vitamin C –quellen.

Dezember/Januar (part2)

Gemüse im Dezember / Januar

Gemüse hat gerade zur Winterzeit besondere Bedeutung. Als wichtiger Vitaminspender, Mineral- und Spurenelementquelle und Lieferant bioaktiver Substanzen hilft Gemüse die menschlichen Abwehrkräfte zu stärken, um gesund durch den Winter zu kommen. Hierbei gelten besonders die Wintergemüse Rosenkohl oder Grünkohl als ergiebige Vitamin C –quellen.

Der Infodienst Ernährung der Landwirtschaftsverwaltung in Baden Württemberg berichtet über Rosenkohl folgendes:

 

Rosenkohl

Rosenkohl ist ein typisches Herbst- / Wintergemüse, das von September bis Februar erhältlich ist. Er stammt aus Belgien, wo er erstmals vor 200 Jahren auftrat.

Geschmack: etwas streng, herzhaft-würzig

Einkauf und Lagerung: Rosenkohl sollten Sie immer mit makellosen Knospen kaufen. Welke Stellen oder gelbe Deckblätter sind oft ein Zeichen für Überlagerung und rufen schnell einen unangenehmen Kohlgeruch hervor.

Verwendung: Roh wird Rosenkohl eher selten verzehrt, aber er ist eine beliebte Beilage und passt auch gut zu Aufläufen oder Suppen. Traditionell wird Rosenkohl eher zu deftigen Speisen serviert.

Nährstoffe: Herausragend ist der Gehalt an Folsäure und Vitamin C. Ebenfalls hoch sind die Vitamin K, B, Kalium, Magnesium, Eisen, Zink und Ballaststoff Konzentrationen in Rosenkohl.

Tipp: Rosenkohl den Sie vor dem ersten Frost gekauft haben sollten Sie einfrieren. Denn wie Grünkohl wird auch Rosenkohl durch Frost im Geschmack milder, da ein Teil der Stärke in Zucker umgewandelt wird.

 

Pastinaken

Ein weiteres leider recht unbekanntes Wintergemüse ist die Pastinake. Oft gilt sie als „Mittelding“ zwischen Möhre und Petersilienwurzel, beschrieben nach ihrem Aussehen und ihrem würzigen Aroma. Botanisch stellt die Pastinake aber eine eigenständige Gattung dar mit einer langen Kulturgeschichte bis in die Jungsteinzeit. Heute gewinnt die Pastinake wieder zunehmende Bedeutung aufgrund ihrer Bekömmlichkeit, besonders in der Babyernährung. Einige wichtige Informationen hat der Infodienst Ernährung der Landwirtschaftsverwaltung in Baden Württemberg zusammengestellt:

Geschmack: süß, würzig, möhrenähnlich

Einkauf und Lagerung: Frische Pastinaken sind fest mit einer straffen Haut. Im Kühlschrank halten sie sich etwa 4 Tage, in Sand eingeschlagen an einem kühlen Ort –ungewaschen- bleiben Pastinaken sogar mehrere Monate frisch.

Verwendung: Pastinaken können, aufgrund ihres Geschmacks, ähnlich wie Möhren verarbeitet werden. Zusammen mit anderen Gemüsesorten sind Pastinaken eine schmackhafte Beilage, außerdem eignen sie sich gut zum Würzen von Speisen und können roh verzehrt werden.

Nährstoffe: Pastinaken zählen zu den nährstoffreichsten Gemüsen. Insbesondere der Gehalt an Kalium, Magnesium, Zink, Mangan und Folsäure ist kaum zu schlagen.

Tipp: Kaufen Sie etwa 20 cm lange Pastinaken. Größere Rüben sind oft holzig, kleinere lohnen sich wegen des hohen Abfallanteils kaum.

Quelle: Infodienst Ernährung, LEL Schwäbisch Gmünd, www.ernaehrung-bw.info

Frühling (part4)

Gemüse im Frühling

Die herausragende Bedeutung von Gemüse in unserer Ernährung ist unbestritten. Hohe Gehalte an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzeninhaltstoffen bedingen dies. Zu den Vitaminen gehört die Folsäure. Sie erfüllt wichtige Aufgaben im Eiweißstoffwechsel und spielt somit eine maßgebliche Rolle bei sämtlichen Wachstums- und Entwicklungsprozessen, so auch bei der Embryonalentwicklung in der Schwangerschaft. Das Vitamin ist für die Neubildung von Zellen unerlässlich und wirkt zusammen mit Vitamin B12 bei der Bildung der roten Blutkörperchen im Knochenmark mit. Gemüse mit hohen Folsäuregehalten sind Brokkoli, Tomaten, Fenchel oder Spinat.
Ende Februar beginnen die ersten Pflanzungen und Aussaaten im geschützen Anbau. Je nach Witterung kommen auch im Freiland Kresse, Radieschen, Rettich und Spinat im Freiland zur Aussaat.

Februar/März (part3)

Gemüse im Februar/März

Die Winterzeit ist Hochsaison für unser Knollen- und Wurzelgemüse. Hierzu zählen Möhren, Sellerie, Rote Bete, Pastinaken, Wurzelpetersilie oder Weiße Rüben. Dank ihrer guten Haltbarkeit lässt sich das Gemüse bis zum Frühjahr lagern, um dann wieder frisch mit Grün zu wachsen. Als Gemüse des Monats stellen wir Ihnen Sellerie und Möhren vor:

Möhren oder Karotten

Möhren sind bei uns das beliebteste Wurzelgemüse. Kaum ein Gemüse ist so vielfältig zu verwenden, roh, gekocht oder als Saft. Durch Ihren hohen Anteil an Carotinoiden stärken sie die Immunabwehr unseres Körpers. Weitere Informationen fasst der Infodienst Ernährung der Landwirtschaftsverwaltung in Baden Württemberg für Sie zusammen:

Geschmack: fein, süßlich

Einkauf und Lagerung: Frische Möhren sind fest und von intensiv orange-roter Farbe. Im Kühlschrank halten sie sich nur wenige Tage. Die Ausnahme sind Herbst- und Wintermöhren, die in Sand eingeschlagen, im Vorratskeller mehrere Monate gelagert werden können. Möhren sollten nicht in der Nähe von Obst und Tomaten aufbewahrt werden, da sie dann schneller faulen und bitter werden.

Verwendung: Möhren sind sehr vielseitig in ihrer Verwendung. Neben der beliebten Rohkost sind sie auch ein leckeres Eintopfgemüse, eine beliebte Beilage, sowohl mit als auch ohne weitere Gemüsesorten und passen gut zu Gemüsekuchen. Achten Sie darauf Möhren nicht zu lange zu garen, da sie dann ihr Aroma verlieren.

Nährstoffe: Vitamin K, Folsäure, Kalium, Eisen und Mangan sind in Möhren reichlich vorhanden. Besonders wichtig ist jedoch der große Anteil an Betakarotin, einer Vorstufe des Vitamin A, die der Körper nicht selber herstellen kann.

Tipp: Die wichtigen Inhaltsstoffe der Möhre werden vom Körper am besten in Zusammenhang mit Fett aufgenommen. Kochen Sie Möhren deswegen mit ein wenig Fett und achten Sie beim Rohverzehr darauf, etwas Brot oder einen Dipp mit der Möhre zu verzehren.

 

Knollensellerie

Knollensellerie ist vielen bekannt als Bestandteil des Waldorfsalates oder des Schichtsalates. Über Sellerie berichtet der Infodienst Ernährung der Landwirtschaftsverwaltung in Baden Württemberg:

Geschmack: würzig

Einkauf und Lagerung: Hohle und pelzige Knollensellerie erkennen Sie am Druck: gibt die Knolle nach, dann ist sie nicht mehr frisch. Frische Knollen sind im Kühlschrank etwa 8 Tage lagerbar.

Verwendung: Neben dem Waldorfsalat sind Knollensellerie auch eine würzige Gemüsebeilage, ergänzen Suppen oder Eintöpfe und sind etwas ganz besonderes, wenn sie, in Scheiben geschnitten, wie ein Schnitzel zubereitet werden.

Nährstoffe: Knollensellerie enthalten große Konzentrationen an Vitamin E und K, Folsäure, Kalium und Calcium.

Tipp: Knollensellerie verfärben sich sehr schnell, wenn sie geschält sind. Ein paar Tropfen Zitronensaft verhindern die bräunliche Verfärbung.

Quelle: Infodienst Ernährung, LEL Schwäbisch Gmünd, www.ernaehrung-bw.info

Gemüse im Februar/März

Die Winterzeit ist Hochsaison für unser Knollen- und Wurzelgemüse. Hierzu zählen Möhren, Sellerie, Rote Bete, Pastinaken, Wurzelpetersilie oder Weiße Rüben. Dank ihrer guten Haltbarkeit lässt sich das Gemüse bis zum Frühjahr lagern, um dann wieder frisch mit Grün zu wachsen. Als Gemüse des Monats stellen wir Ihnen Sellerie und Möhren vor:

Möhren oder Karotten

Möhren sind bei uns das beliebteste Wurzelgemüse. Kaum ein Gemüse ist so vielfältig zu verwenden, roh, gekocht oder als Saft. Durch Ihren hohen Anteil an Carotinoiden stärken sie die Immunabwehr unseres Körpers. Weitere Informationen fasst der Infodienst Ernährung der Landwirtschaftsverwaltung in Baden Württemberg für Sie zusammen:

Geschmack: fein, süßlich

Einkauf und Lagerung: Frische Möhren sind fest und von intensiv orange-roter Farbe. Im Kühlschrank halten sie sich nur wenige Tage. Die Ausnahme sind Herbst- und Wintermöhren, die in Sand eingeschlagen, im Vorratskeller mehrere Monate gelagert werden können. Möhren sollten nicht in der Nähe von Obst und Tomaten aufbewahrt werden, da sie dann schneller faulen und bitter werden.

Verwendung: Möhren sind sehr vielseitig in ihrer Verwendung. Neben der beliebten Rohkost sind sie auch ein leckeres Eintopfgemüse, eine beliebte Beilage, sowohl mit als auch ohne weitere Gemüsesorten und passen gut zu Gemüsekuchen. Achten Sie darauf Möhren nicht zu lange zu garen, da sie dann ihr Aroma verlieren.

Nährstoffe: Vitamin K, Folsäure, Kalium, Eisen und Mangan sind in Möhren reichlich vorhanden. Besonders wichtig ist jedoch der große Anteil an Betakarotin, einer Vorstufe des Vitamin A, die der Körper nicht selber herstellen kann.

Tipp: Die wichtigen Inhaltsstoffe der Möhre werden vom Körper am besten in Zusammenhang mit Fett aufgenommen. Kochen Sie Möhren deswegen mit ein wenig Fett und achten Sie beim Rohverzehr darauf, etwas Brot oder einen Dipp mit der Möhre zu verzehren.

 

Knollensellerie

Knollensellerie ist vielen bekannt als Bestandteil des Waldorfsalates oder des Schichtsalates. Über Sellerie berichtet der Infodienst Ernährung der Landwirtschaftsverwaltung in Baden Württemberg:

Geschmack: würzig

Einkauf und Lagerung: Hohle und pelzige Knollensellerie erkennen Sie am Druck: gibt die Knolle nach, dann ist sie nicht mehr frisch. Frische Knollen sind im Kühlschrank etwa 8 Tage lagerbar.

Verwendung: Neben dem Waldorfsalat sind Knollensellerie auch eine würzige Gemüsebeilage, ergänzen Suppen oder Eintöpfe und sind etwas ganz besonderes, wenn sie, in Scheiben geschnitten, wie ein Schnitzel zubereitet werden.

Nährstoffe: Knollensellerie enthalten große Konzentrationen an Vitamin E und K, Folsäure, Kalium und Calcium.

Tipp: Knollensellerie verfärben sich sehr schnell, wenn sie geschält sind. Ein paar Tropfen Zitronensaft verhindern die bräunliche Verfärbung.

Quelle: Infodienst Ernährung, LEL Schwäbisch Gmünd, www.ernaehrung-bw.info

April/Mai/Juni(part5)

Gemüse im April/Mai/Juni

Gemüse enthält zu 75 – 97 % Wasser. In der verbleibenden Trockenmasse befinden sich 1 – 2 % Ballaststoffe, 3 – 20 % verdauliche Kohlenhydrate, und 1 – 5 % Stickstoffverbindungen (v.a. Eiweiße). Gemüse enthält kein Cholesterin und nur wenig Fett; verfügt aber trotz seines niedrigen Energiegehaltes über einen hohen Sättigungswert. Gemüse ist ein unverzichtbarer Bestandteil einer ausgewogen vollwertigen Ernährung und sollte deshalb mehrmals täglich – sei es als Rohkost, Salat oder gegartes Gemüse – verzehrt werden.

Hierbei gelten Spargel, Kohlrabi, Brokkoli, Blumenkohl und Karotten die Gemüsearten des Monats Mai Juni als ideale Beispiele. Zubereitet als Rohkost zum dippen, als Salate oder als Gemüse, was das Herz bzw. der Magen begehrt!
Über diese Arten informiert Sie der Infodienst Ernährung der Landwirtschaftsverwaltung in Baden Württemberg gerne:

 

Spargel

Die Spargelzeit ist kurz: nur von Mitte April bis zum Johannistag am 24. Juni sind die weißen, violetten oder grünen Stangen im Handel erhältlich, die schon im Altertum als königliches Gemüse bekannt waren.

Geschmack: grüner Spargel schmeckt kräftiger und würziger als weißer Spargel

Einkauf und Lagerung: Am besten schmeckt Spargel so frisch wie möglich, d.h. am Morgen gestochen. Doch in ein feuchtes Tuch gewickelt können die Stangen auch 2-3 Tage im Kühlschrank gelagert werden.

Verwendung: Das besondere Spargelaroma entwickelt sich während des Garvorgangs, deswegen wird Spargel eher gekocht verzehrt. Ob mit Butter oder einer Sauce Hollandaise, als feine Cremesuppe oder mit anderen Gemüsesorten zusammen muss jeder Spargelliebhaber für sich selber entscheiden.

Nährstoffe: Weißer Spargel enthält mittelmäßig viele Vitamine. Grüner Spargel dagegen enthält, weil er im Licht wächst, doppelt so viele Vitamine, besonders Vitamin C und Karotin. Gichtpatienten sollten ihren Spargelverzehr so gering wie möglich halten.

Tipp: Drücken Sie beim Spargelkauf mit dem Daumennagel in die Schnittstellen. Tritt eine aromatische, nicht säuerliche Flüssigkeit aus, dann ist der Spargel frisch

 

Kohlrabi

Auch Kohlrabi sind eindeutige Frühsommerboten! Zuerst aus dem Gewächshaus, später aus dem Freiland, es gibt sie bei uns während der gesamten Vegetationszeit bis zum ersten Frost im Spätherbst. Es gibt sie mit weißer oder blauer Schalenfarbe, der Geschmack unterscheidet sich aber nicht. Als Vertreter des Kohlgemüses weisen Kohlrabi viele wertvolle Inhaltstoffe auf. Einen Überblick über Kohlrabi gibt der Infodienst Ernährung der Landwirtschaftsverwaltung in Baden Württemberg:

Geschmack: leicht süßlich, nussartig

Einkauf und Lagerung: Kohlrabiknollen sollten einen Durchmesser von 9 cm möglichst nicht überschreiten, da dickere Knollen weniger zart und schmackhaft sind. Sie werden auch schneller holzig. Kohlrabi kann im Kühlschrank 3 Tage aufbewahrt werden, die Blätter sollten Sie sofort entfernen.

Verwendung: Aufgrund seines milden Aromas ist Kohlrabi ein ideales Rohkostgemüse und wird deswegen häufig in Salaten eingesetzt. Klassisch mit Bechamelsauce ist Kohlrabi aber auch eine beliebte Beilage zu Fleischgerichten und auch Suppen, Eintöpfe oder Gratins erhalten durch den Kohl eine besondere Note.

Nährstoffe: Kohlrabi ist reich an Vitamin C, Folsäure, Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen und Ballaststoffen.

Tipp: Kohlrabiblätter können Sie mitkochen oder separat wie Spinat zubereiten. Die grünen Blätter sind nicht nur schmackhaft sondern auch sehr gesund, denn sie enthalten mehr Nährstoffe als die Kohlrabiknolle.

 

Brokkoli

Brokkoli ist eine Weiterentwicklung des Blumenkohls und bildet mit ihm zusammen die Gruppe der Blütenstandskohle. Als typisches Sommergemüse ist Brokkoli ab Juni erhältlich.

Geschmack: mild, leicht würzig

Einkauf und Lagerung: Brokkoli lässt sich nicht gut lagern. Maximal 1-2 Tage bleibt er, in Frischhaltefolie gewickelt, im Kühlschrank frisch. Brokkoli sollte immer gründlich gewaschen werden, da er häufig Kleintiere enthält.

Verwendung: Das einstige typische Urlaubsgemüse des Südens passt gut zu Aufläufen und Gratins, schmeckt aber auch als Salat und Gemüsebeilage würzig gut.

Nährstoffe: Brokkoli ist leicht verdaulich und reich an Nährstoffen. Besonders Betakarotin, Folsäure und Vitamin C enthält er in größeren Mengen.

Tipp: Auch Stängel und Blätter sind zum Verzehr geeignet. Wenn Sie den Brokkoli mit Stängel garen, dann schneiden Sie den Stängel kreuzweise ein. So wird das Gemüse gleichmäßig gar.

 

Blumenkohl

Auch über Blumenkohl gibt es Vieles zu berichten, er gehört zu den begehrtesten Gemüsearten. Beim Freiland ernten wir von Mai bis zum ersten Frost, etwa November. Aus dem Gewächshaus wird Blumenkohl fast ganzjährig angeboten. Der Infodienst Ernährung der Landwirtschaftsverwaltung in Baden Württemberg beschreibt den Blumenkohl wie folgt:

Geschmack: mild, kaum ausgeprägter Kohlgeschmack

Einkauf und Lagerung: Blumenkohl sollte so frisch wie möglich verarbeitet werden. Im Kühlschrank ist er nur 2-3 Tage haltbar. Kleine schwarze Pünktchen auf der Oberfläche sind Zeichen einer Pilzerkrankung.

Verwendung: Die Verwendungsmöglichkeiten von Blumenkohl sind vielseitig. Er schmeckt sowohl roh als auch gegart als Beilage. Überbacken mit Käse eignet sich Blumenkohl für ein leckeres Gratin und auch Suppen und Eintöpfe lassen sich aus Blumenkohl richten. Der Strunk kann problemlos mitverzehrt werden, wenn er zuvor gründlich geschält wurde.

Nährstoffe: Farbiger Blumenkohl ist Vitamin C reicher als der weiße Blumenkohl und auch die grünen Pflanzenteile enthalten mehr Nährstoffe. Weißer Blumenkohl ist dagegen reich an Vitamin K, Kalium und Magnesium.

Tipp: Eventuelle Schädlinge locken Sie mit Essigwasser aus ihrem Versteck. Dafür legen Sie den Blumenkohl vor der Zubereitung etwa 10 Minuten in kaltes Essigwasser.

 

Möhren oder Karotten

Möhren sind bei uns das beliebteste Wurzelgemüse. Kaum ein Gemüse ist so vielfältig zu verwenden, roh, gekocht oder als Saft. Durch Ihren hohen Anteil an Carotinoiden stärken sie die Immunabwehr unseres Körpers. Weitere Informationen fasst der Infodienst Ernährung der Landwirtschaftsverwaltung in Baden Württemberg für Sie zusammen:

Geschmack: fein, süßlich

Einkauf und Lagerung: Frische Möhren sind fest und von intensiv orange-roter Farbe. Im Kühlschrank halten sie sich nur wenige Tage. Die Ausnahme sind Herbst- und Wintermöhren, die in Sand eingeschlagen, im Vorratskeller mehrere Monate gelagert werden können. Möhren sollten nicht in der Nähe von Obst und Tomaten aufbewahrt werden, da sie dann schneller faulen und bitter werden.

Verwendung: Möhren sind sehr vielseitig in ihrer Verwendung. Neben der beliebten Rohkost sind sie auch ein leckeres Eintopfgemüse, eine beliebte Beilage, sowohl mit als auch ohne weitere Gemüsesorten und passen gut zu Gemüsekuchen. Achten Sie darauf Möhren nicht zu lange zu garen, da sie dann ihr Aroma verlieren.

Nährstoffe: Vitamin K, Folsäure, Kalium, Eisen und Mangan sind in Möhren reichlich vorhanden. Besonders wichtig ist jedoch der große Anteil an Betakarotin, einer Vorstufe des Vitamin A, die der Körper nicht selber herstellen kann.

Tipp: Die wichtigen Inhaltsstoffe der Möhre werden vom Körper am besten in Zusammenhang mit Fett aufgenommen. Kochen Sie Möhren deswegen mit ein wenig Fett und achten Sie beim Rohverzehr darauf, etwas Brot oder einen Dipp mit der Möhre zu verzehren.

Quelle: Infodienst Ernährung, LEL Schwäbisch Gmünd, www.ernaehrung-bw.info

Juni (part6)

Gemüse im Juni

Gemüse enthält zu 75 – 97 % Wasser. In der verbleibenden Trockenmasse befinden sich 1 – 2 % Ballaststoffe, 3 – 20 % verdauliche Kohlenhydrate, und 1 – 5 % Stickstoffverbindungen (v.a. Eiweiße). Gemüse enthält kein Cholesterin und nur wenig Fett; verfügt aber trotz seines niedrigen Energiegehaltes über einen hohen Sättigungswert.. Gemüse ist ein unverzichtbarer Bestandteil einer ausgewogen vollwertigen Ernährung und sollte deshalb mehrmals täglich – sei es als Rohkost, Salat oder gegartes Gemüse – verzehrt werden.

Hierbei gelten Brokkoli und Fenchel, die Gemüsearten des Monats Juni als ideale Beispiele. Zubereitet als Rohkost zum dippen, als Salate oder als Gemüse, was das Herz bzw. der Magen begehrt!

Über beide Arten informiert Sie der Infodienst Ernährung der Landwirtschaftsverwaltung in Baden Württemberg gerne:

 

Brokkoli

Brokkoli ist eine Weiterentwicklung des Blumenkohls und bildet mit ihm zusammen die Gruppe der Blütenstandskohle. Als typisches Sommergemüse ist Brokkoli ab Juni erhältlich.

Geschmack: mild, leicht würzig

Einkauf und Lagerung: Brokkoli lässt sich nicht gut lagern. Maximal 1-2 Tage bleibt er, in Frischhaltefolie gewickelt, im Kühlschrank frisch. Brokkoli sollte immer gründlich gewaschen werden, da er häufig Kleintiere enthält.

Verwendung: Das einstige typische Urlaubsgemüse des Südens passt gut zu Aufläufen und Gratins, schmeckt aber auch als Salat und Gemüsebeilage würzig gut.

Nährstoffe: Brokkoli ist leicht verdaulich und reich an Nährstoffen. Besonders Betakarotin, Folsäure und Vitamin C enthält er in größeren Mengen.

Tipp: Auch Stängel und Blätter sind zum Verzehr geeignet. Wenn Sie den Brokkoli mit Stängel garen, dann schneiden Sie den Stängel kreuzweise ein. So wird das Gemüse gleichmäßig gar.

 

Gemüsefenchel

Neben seiner Verwendung als Gewürz-, Tee- und Heilpflanze ist Fenchel auch ein abwechslungsreiches Gemüse. Da Fenchel eine oberirdische Zwiebel bildet, wird er auch dem Zwiebelgemüse zugeordnet.

Geschmack: intensiv, leicht süßlich, erinnert an Anis

Einkauf und Lagerung: Frischer Fenchel hat eine zartweiße Farbe mit frisch-leuchtendem Grün. In Frischhaltefolie gewickelt ist Fenchel etwa 1-2 Wochen im Kühlschrank haltbar.

Verwendung: Fenchel kann sowohl roh als auch gekocht verzehrt werden. Beim rohen Verzehr sollte er aber in sehr feine Scheiben geschnitten werden, da sein Geschmack sonst zu intensiv ist. Besonders gut zur Geltung kommt das Aroma zusammen mit Nüssen. Gekocht ergänzt Fenchel Fleisch- und Fischgerichte.

Nährstoffe: Fenchel ist reich an Betakarotin, Folsäure, Vitamin C und Eisen. Verzehren Sie Fenchel jedoch nicht zu häufig, da er Nitrat speichert.

Tipp: Der Gehalt an ätherischen Ölen sorgt für die Heilkraft von Fenchel. Verdauungsstörungen, Blähungen und Völlegefühl können durch Fenchel – vor allen Dingen als Tee – gemindert werden.

Quelle: Infodienst Ernährung, LEL Schwäbisch Gmünd, www.ernaehrung-bw.info

Juli/August/September (part7)

Gemüse im Juli/August/September

Nach den nutzbaren Pflanzenteilen lassen sich die einzelnen Gemüsearten in die Gruppen Blattgemüse, Fruchtgemüse, Knollen- und Wurzelgemüse, Kohlgemüse, Stängelgemüse, sowie in die Gruppe des Zwiebelgemüses zuordnen. Im Sommer ist die Hauptsaison von Fruchtgemüse, ein Sammelbegriff für die Früchte einjähriger Pflanzen. Hierzu gehören Bohnen, Erbsen, Tomaten, Paprika, Auberginen, Gurken, Zucchini, Kürbis, Melonen und Zuckermais. Herausgreifen möchten wir zwei Vertreter dieser Gruppe über die Sie der Infodienst Ernährung der Landwirtschaftsverwaltung in Baden Württemberg näher informiert:

September (part8)

Gemüse im September

Gemüse ist gesund aufgrund seiner vielfältigen Inhaltstoffe. Lange war der Wissenschaft die Bedeutung der biogenen Substanzen von Gemüse nicht ausreichend bekannt. So wird beispielsweise der Wirkstoff Capsanthin, verantwortlich für die Schärfe von Paprika und Chili in Wärmepflaster und Salben zur Durchblutungsförderung eingesetzt.

Gemüsepaprika

Eine Vielzahl sekundärer Pflanzeninhaltstoffe machen Paprika zum richtigen Jungbrunnen. Besonders im Spätsommer beginnt unser Freilandpaprika umzufärben. Im Folgenden stellt der Infodienst Ernährung der Landwirtschaftsverwaltung in Baden Württemberg weitere Informationen über Paprika zusammen:

Geschmack: fruchtig, saftig-süßlich; rote Schoten schmecken deutlich süßer als grüne Schoten, gelbe und grün-weiße Schoten dagegen eher mild.

Einkauf und Lagerung: Frischer Paprika ist glatt, fest und glänzend. Da Paprika sehr kälteempfindlich sind, sollten sie nicht unter 10°C gelagert werden, dann bleiben sie eine Woche frisch.

Verwendung: Ob roh oder warm verzehrt – Paprika schmecken immer. Sie lassen sich z.B. abwechslungsreich mit oder ohne Fleisch füllen, passen zu jedem Grillabend sowohl im Salat als auch auf dem Grill und sind die ideale Knabberei für zwischendurch.

Nährstoffe: Wichtigster Nährstoff der Paprika ist das Vitamin C. Der Tagesbedarf an Vitamin C lässt sich schon mit einer halben, roh verzehrten roten Paprikaschote decken. Grüne Paprika haben einen erheblich geringeren Vitamingehalt.

Tipp: Wenn der Verzehr von Paprika bei Ihnen zu Magen-Problemen führt, dann schälen Sie die Frucht vor der Verarbeitung

Blumenkohl
Auch über Blumenkohl gibt es Vieles zu berichten, er gehört zu den begehrtesten Gemüsearten. Beim Freiland ernten wir von Mai bis zum ersten Frost, etwa November. Aus dem Gewächshaus wird Blumenkohl fast ganzjährig angeboten. Der Infodienst Ernährung der Landwirtschaftsverwaltung in Baden Württemberg beschreibt den Blumenkohl wie folgt:

Geschmack: mild, kaum ausgeprägter Kohlgeschmack

Einkauf und Lagerung: Blumenkohl sollte so frisch wie möglich verarbeitet werden. Im Kühlschrank ist er nur 2-3 Tage haltbar. Kleine schwarze Pünktchen auf der Oberfläche sind Zeichen einer Pilzerkrankung.

Verwendung: Die Verwendungsmöglichkeiten von Blumenkohl sind vielseitig. Er schmeckt sowohl roh als auch gegart als Beilage. Überbacken mit Käse eignet sich Blumenkohl für ein leckeres Gratin und auch Suppen und Eintöpfe lassen sich aus Blumenkohl richten. Der Strunk kann problemlos mitverzehrt werden, wenn er zuvor gründlich geschält wurde.

Nährstoffe: Farbiger Blumenkohl ist Vitamin C reicher als der weiße Blumenkohl und auch die grünen Pflanzenteile enthalten mehr Nährstoffe. Weißer Blumenkohl ist dagegen reich an Vitamin K, Kalium und Magnesium.

Tipp: Eventuelle Schädlinge locken Sie mit Essigwasser aus ihrem Versteck. Dafür legen Sie den Blumenkohl vor der Zubereitung etwa 10 Minuten in kaltes Essigwasser.

Quelle: Infodienst Ernährung, LEL Schwäbisch Gmünd, www.ernaehrung-bw.info

Brokkoli
Gut schmecken nicht nur die zarten Röschen, sondern auch die fleischigen Stiele. Diese müssen etwas geschält werden. Wenn man sie kreuzweise einschneidet, garen sie ebenso schnell wie die Röschen.
Brokkoli ist mit einer Garzeit von 5 bis 8 Minuten perfekt für die schnelle Küche. Vorsicht: Wenn man ihn zu lange kocht, gehen die wertvollen Inhaltsstoffe verloren.
Um seinen typischen Geschmack nicht zu überdecken, sollte man mit Gewürzen zurückhaltend umgehen. Gut verträgt er sich mit Weißwein, Zitronensaft, Butter und einer Prise Knoblauch. Wenn man ihn mit Mandelbutter zubereitet, wird sein nussiges Aroma vorteilhaft unterstrichen.
Brokkoli passt kulinarisch zu vielen Fleisch- oder Fischgerichten und schmeckt überbacken, als Einlage in Suppen oder Eintöpfen, als Salat oder als herzhaftes Gemüse ausgezeichnet.

Saison
Hauptsaison: Juni bis Oktober
Nebensaison: Mai, November

Oktober (part9)

Gemüse im Oktober

Speisekürbisse

Süßsauer eingeweckt, gekocht, gegrillt, als Suppe, Soße, Auflauf oder Püree – Kürbis ist ein echter Alleskönner. Zudem überzeugen Kürbisse durch eine gute Lagerfähigkeit. Kürbisse liegen in Deutschland im Trend. 2011 wurden auf 2 080 ha etwa
200 verschiedene Kürbissorten angebaut. In der deutschen Küche haben der Hokkaido, der Spaghettikürbis und die Sorte Butternut Einzug gehalten. Sie zählen zu den beliebtesten, essbaren Kürbissorten.

Der Hokkaido-Kürbis punktet mit einem kastanienartigen Aroma und essbarer Schale. Der bis zu 2 kg schwere Riesenkürbis hat seinen züchterischen Ursprung in Japan. Die asiatischen Sortennamen tragen jedoch für Europäer schwer auszusprechende Namen wie Uschiki Kuri.
Deshalb wurden die von der japanischen Insel stammenden Kürbisse einfach nach der Anbauregion Hokkaido umbenannt.

Die Sorte Butternut überzeugt mit cremigem, buttrig-schmeckendem Frucht fleisch. Junge Früchte sind grün, ausgereifte cremefarben gefärbt. Die birnenförmigen Früchte wiegen etwa 1 bis 2 kg, haben sehr wenig Kerne und können roh und mit Schale verzehrt werden. Die Sorte Butternut gehört zur Familie der Moschuskürbisse.

Der Spaghettikürbis ist erst in den vergangenen Jahren in Europa bekannt geworden. Die ovalrunde Frucht des Gartenkürbisses ist zunächst grün gesprenkelt, im reifen Zustand verfärbt sie sich beige. Der 1 bis 3 kg schwere Kürbis wird mehrfach eingestochen und anschließend im Ganzen gekocht oder im Backofen gegart. Nach etwa 40 Minuten ist das Fruchtfleisch gar, zerfällt faserig und wird wie Nudeln zubereitet.

Wertvolles Inneres Kürbis besteht zu fast 90 % aus Wasser. Aufgrund dessen enthält Kürbisfleisch wenig Kalorien: etwa 25 kcal je 100 g.

Dafür enthält der Kürbis einige wichtige Nährstoffe: Das enthaltene und farbgebende Carotin beugt Herz- und Gefäßkrankheiten vor. Kalium regelt den Flüssigkeitshaushalt des Körpers und Ballaststoffe regeln die Verdauung.

Quelle: Hof direkt

Mangold

gehört zum Blattgemüse. Es gibt Mangold in verschiedenen Farben, von weiß, gelb, violett und rötlich, viele Farbnuancen sind möglich. Auch die Verwendung ist vielfältig. Die Blätter und Stängel können getrennt oder zusammen als Gemüse zubereitet werden. Der Infodienst Ernährung der Landwirtschaftsverwaltung in Baden Württemberg berichtet über Mangold folgendes:

Geschmack: ähnlich wie Spinat mit einer deutlich würzigeren, kräftigeren Note

Einkauf und Lagerung: Nach der Ernte ist Mangold nur kurze Zeit haltbar. In ein feuchtes Tuch gewickelt bleibt er im Gemüsefach des Kühlschranks etwa 2 Tage frisch. Wegen der kurzen Haltbarkeit sollten Sie nur Produkte mit frischen, gesunden Blättern kaufen.

Verwendung: Herzhafte Kuchen und Aufläufe bekommen durch Mangold eine besondere Note. Die Blätter eignen sich aber auch gut als Rouladen mit pikanten Fleisch- oder Getreidefüllungen. Aufgrund des würzigen Geschmacks passt Mangold sowohl zu Fleisch-, Fisch- als auch Eierspeisen.

Nährstoffe: Der hohe Gehalt an Folsäure und Betakarotin ist kennzeichnend für Mangold. Desweiteren enthält er große Mengen an Kalium, Calcium, Eisen und Mangan. Neben den essentiellen Nährstoffen ist Mangold jedoch auch reich an Nitrat und Oxalsäure und sollte deswegen nicht zu häufig auf dem Speiseplan stehen.

Tipp: Der mitunter etwas erdige Geschmack wird durch die Zugabe von Milchprodukten wie Milch, Sahne oder Käse gemildert.

November (part10)

Gemüse im November

Gemüse trägt viel zur gesunden Ernährung bei. Bemerkenswert ist der hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzeninhaltsstoffen. Je nach Art und Sorte trägt Gemüse in hohem Maße zur Versorgung mit den wichtigen Vitaminen A, C, K und Folsäure bei. Gerade Lauch oder Rahnen / Rote Bete beinhalten viel Folsäure und Mineralstoffe. Über beide Gemüsearten hat der Infodienst Ernährung der Landwirtschaftsverwaltung in Baden Württemberg viele Informationen zusammengestellt:

 

Lauch

Lauch, eines der beliebtesten Gemüse in Deutschland, ist fast das ganze Jahr über im Handel erhältlich. Lediglich im Frühjahr gibt es keinen heimischen Lauch.

Geschmack: mild, leicht scharf

Einkauf und Lagerung: Frischer Lauch ist straff und knackig. In Frischhaltefolie gewickelt hält sich Lauch bis zu 1 Woche im Kühlschrank.

Verwendung: Lauch ist sehr vielseitig in der Zubereitung. Das leicht scharfe Aroma ergänzt viele Gerichte optimal. So eignet sich Lauch gut für Gemüsekuchen, Pizza, als Rohkostsalat oder einfach gegart.

Nährstoffe: Vitamin C, K, Folsäure, Kalium, Calcium, Eisen und Mangan sind in größerer Konzentration in Lauch enthalten.

Tipp: Lagern Sie Lauch nicht zusammen mit aromaempfindlichen Lebensmitteln wie Butter, Blumenkohl oder Zitrusfrüchten. Der intensive Lauch-Geruch wird dadurch auf Butter und Co. übertragen.

 

Rote Bete

Die Rote Bete oder auch Rote Rübe genannt, ist leicht an ihrem auffälligsten Merkmal zu erkennen: der tiefroten Knolle. In frischer Form hat die Rote Bete in den letzten Jahren zwar an Bedeutung verloren, zu Sauer- oder Nasskonserven, Saft und Tiefkühlprodukten verarbeitet ist sie aber immer noch beliebt.

Geschmack: angenehm süßlich mit einem leicht erdigen und kratzigen Beigeschmack

Einkauf und Lagerung: Rote Bete sollte beim Einkauf nie beschädigt sein, weil sie dann ausblutet. Die Frische der Rübe lässt sich an der prallen Konsistenz erkennen und an der gleichmäßigen Färbung des Fleischs. Unter optimalen Lagerbedingungen ist Rote Bete bis zu einem Jahr haltbar.

Verwendung: Frisch schmeckt Rote Bete als Beilage zu Fleischgerichten, sie kann aber auch paniert und als Bratling zubereitet werden. Bei der Zubereitung ist darauf zu achten, dass weder der Blattansatz noch die Schale verletzt werden, da das Aroma sonst verloren geht.

Nährstoffe: Beachtlich ist der Gehalt an Folsäure, außerdem enthält Rote Bete den sekundären Pflanzenstoff Saponin, dem eine krebsvorbeugende Wirkung zugeschrieben wird. Wie Spinat ist auch Rote Bete reich an Nitrat und Oxalsäure und sollte deswegen gerade von Kindern nicht zu häufig verzehrt werden.

Tipp: Kaufen Sie eher kleinere Rüben, diese sind aromatischer als die großen

Quelle: Infodienst Ernährung, LEL Schwäbisch Gmünd, www.ernaehrung-bw.info

Spinat (part11)

Möhren

Möhren sind bei uns das beliebteste Wurzelgemüse. Kaum ein Gemüse ist so vielfältig zu verwenden, roh, gekocht oder als Saft. Durch Ihren hohen Anteil an Carotinoiden stärken sie die Immunabwehr unseres Körpers. Weitere Informationen fasst der Infodienst Ernährung der Landwirtschaftsverwaltung in Baden Württemberg für Sie zusammen:

Geschmack: fein, süßlich

Einkauf und Lagerung: Frische Möhren sind fest und von intensiv orange-roter Farbe. Im Kühlschrank halten sie sich nur wenige Tage. Die Ausnahme sind Herbst- und Wintermöhren, die in Sand eingeschlagen, im Vorratskeller mehrere Monate gelagert werden können. Möhren sollten nicht in der Nähe von Obst und Tomaten aufbewahrt werden, da sie dann schneller faulen und bitter werden.

Verwendung: Möhren sind sehr vielseitig in ihrer Verwendung. Neben der beliebten Rohkost sind sie auch ein leckeres Eintopfgemüse, eine beliebte Beilage, sowohl mit als auch ohne weitere Gemüsesorten und passen gut zu Gemüsekuchen. Achten Sie darauf Möhren nicht zu lange zu garen, da sie dann ihr Aroma verlieren. Nährstoffe: Vitamin K, Folsäure, Kalium, Eisen und Mangan sind in Möhren reichlich vorhanden. Besonders wichtig ist jedoch der große Anteil an Betakarotin, einer Vorstufe des Vitamin A, die der Körper nicht selber herstellen kann.

Tipp: Die wichtigen Inhaltsstoffe der Möhre werden vom Körper am besten in Zusammenhang mit Fett aufgenommen. Kochen Sie Möhren deswegen mit ein wenig Fett und achten Sie beim Rohverzehr darauf, etwas Brot oder einen Dipp mit der Möhre zu verzehren.

Tomaten (part12)

Spinat

Der Spinat stellt ein besonders wertvolles Gemüse dar. Als erstes Freilandgemüse der Saison liefert es viel Vitamine, hohe Folsäuregehalte, aber auch Vitamin B6, Biotin, Vitamin C und Provitamin A. Spinat beinhaltet viele Mineralien und Spurenelemente sowie einen hohen Anteil an gesundheitsfördernden sekundären Pflanzeninhaltstoffen. Mehr Informationen vom Infodienst Ernährung der Landwirtschaftsverwaltung in Baden Württemberg:

 

Geschmack: Mit der Jahreszeit ändert sich das Aroma von Spinat. Frühlingsspinat schmeckt zart und eignet sich gut als Rohkost. Die späteren Sorten schmecken deutlich herber.

Einkauf und Lagerung: Frischer Spinat ohne Blütenstände lässt sich am besten in ein feuchtes Tuch gewickelt im Kühlschrank lagern. So gelagert bleibt er 2 Tage frisch.

Verwendung: Wie Mangold ist Spinat eine nährstoffreiche Beilage für Eier-, Fisch- oder Fleischgerichte und ergänzt pikante Aufläufe und Gemüsekuchen optimal. Unverzichtbar ist Spinat auch in den traditionell schwäbischen Maultaschen. Spinat sollte möglichst nicht lange warmgehalten werden, da der Nitratgehalt durch diesen Vorgang ansteigt.

Nährstoffe: B-Vitamine, Betakarotin, Vitamin K und C, Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen sind im Spinat in großen Mengen enthalten. Der Nitratgehalt von Spinat lässt sich durch umsichtige Verarbeitung so niedrig halten, dass er bedenkenlos von Groß und Klein verzehrt werden kann.

Tipp: Spinat gehört zu den purinreichen Lebensmitteln und sollte von Personen mit Gicht und hohen Harnsäurewerten deswegen möglichst nicht verzehrt werden

Radieschen (part13)

Radieschen

Ein weiterer Frühjahrsbote sind die Radieschen. Aus dem Freiland kommen sie herzhaft knackig auf den Tisch. Mit zunehmenden Temperaturen nehmen sie dann an Schärfe zu, bedingt durch ihren typischen Gehalt an Senfölen (Glucosinolaten). Den Glucosinolaten wird eine antimikrobielle, krebshemmende und cholesterinhemmende Wirkung zugesprochen. Zusammenfassend über Radieschen berichtet der Infodienst Ernährung der Landwirtschaftsverwaltung in Baden Württemberg:

Als leuchtend rote Knolle sind Radieschen am besten bekannt, es gibt jedoch auch eiförmige, längliche, weiße, rote oder violette Sorten des Sommergemüses.

Geschmack: würzig, scharf

Einkauf und Lagerung: Frische Radieschen erkennen Sie an der knackigen Konsistenz. Sie lassen sich nur einige Tage im Kühlschrank aufbewahren, da sie schnell welk werden.

Verwendung: Besonders beliebt sind Radieschen als Rohkost, denn sie verlieren während des Kochvorgangs an Farbe und Aroma. Auch die frischen Blätter lassen sich zum Würzen von Suppen oder Saucen verwenden.

Nährstoffe: Radieschen enthalten größere Konzentrationen an Vitamin C, Kalium, Eisen und Kupfer. Außerdem finden sich in Radieschen Glucosinolate, denen eine krebsvorbeugende Wirkung zugeschrieben wird.

Tipp: Entfernen Sie das Laub von der Knolle, waschen Sie diese gründlich und bewahren Sie die Radieschen noch feucht in einem Plastikbeutel oder einem verschließbaren Gefäß auf. So bleiben die Radieschen länger frisch.

Quelle: Infodienst Ernährung, LEL Schwäbisch Gmünd, www.ernaehrung-bw.info

Rosenkohl (part14)

Rosenkohl

Ist ein typisches Herbst- / Wintergemüse, das von September bis Februar erhältlich ist. Er stammt aus Belgien, wo er erstmals vor 200 Jahren auftrat.

Geschmack: Etwas streng, herzhaft-würzig

Einkauf und Lagerung: Rosenkohl sollten Sie immer mit makellosen Knospen kaufen. Welke Stellen oder gelbe Deckblätter sind oft ein Zeichen für Überlagerung und rufen schnell einen unangenehmen Kohlgeruch hervor.

Möhren (part15)

Möhren

Möhren sind bei uns das beliebteste Wurzelgemüse. Kaum ein Gemüse ist so vielfältig zu verwenden, roh, gekocht oder als Saft. Durch Ihren hohen Anteil an Carotinoiden stärken sie die Immunabwehr unseres Körpers. Weitere Informationen fasst der Infodienst Ernährung der Landwirtschaftsverwaltung in Baden Württemberg für Sie zusammen:

Geschmack: fein, süßlich

Einkauf und Lagerung: Frische Möhren sind fest und von intensiv orange-roter Farbe. Im Kühlschrank halten sie sich nur wenige Tage. Die Ausnahme sind Herbst- und Wintermöhren, die in Sand eingeschlagen, im Vorratskeller mehrere Monate gelagert werden können. Möhren sollten nicht in der Nähe von Obst und Tomaten aufbewahrt werden, da sie dann schneller faulen und bitter werden.

Verwendung: Möhren sind sehr vielseitig in ihrer Verwendung. Neben der beliebten Rohkost sind sie auch ein leckeres Eintopfgemüse, eine beliebte Beilage, sowohl mit als auch ohne weitere Gemüsesorten und passen gut zu Gemüsekuchen. Achten Sie darauf Möhren nicht zu lange zu garen, da sie dann ihr Aroma verlieren. Nährstoffe: Vitamin K, Folsäure, Kalium, Eisen und Mangan sind in Möhren reichlich vorhanden. Besonders wichtig ist jedoch der große Anteil an Betakarotin, einer Vorstufe des Vitamin A, die der Körper nicht selber herstellen kann.

Tipp: Die wichtigen Inhaltsstoffe der Möhre werden vom Körper am besten in Zusammenhang mit Fett aufgenommen. Kochen Sie Möhren deswegen mit ein wenig Fett und achten Sie beim Rohverzehr darauf, etwas Brot oder einen Dipp mit der Möhre zu verzehren.

Chicorée (part16)

Chicorée

Chicorée ist ein typisches Wintergemüse und ein –Salat. Die Saison beginnt Ende Oktober und endet Anfang April.
Botanisch stammt der Chicoree von der Wegwarte ab. Entdecker des Chicorees war um 1845 ein Obergärtner des Botanischen Gartens in Brüssel. Er ist somit eines der wenigen Gemüse- oder Salatarten, deren Ursprung nicht aus der Antike stammt. Seine Entdeckung ist mehr oder weniger Zufall. In einem dunklen Keller entdeckte der Gärtner Zichorienwurzeln, die wieder zu treiben begannen. Da die Triebe so gut schmeckten, experimentierte er bis aus dem Zichorienwurzel letztlich der Chicoree entwickelte.

Geschmack: Durch den Bitterstoffes Intybin schmeckt er leicht bitter. Dieser Bitterstoff wirkt sich aber fördernd auf den Stoffwechsel und die Verdauung aus.

Einkauf und Lagerung: Es sollten nur Chicorée-Sprossen mit knackig weißen Blättern und blassgelbem Rand gekauft werden, denn je grüner die Blätter sind, desto bitterer schmecken sie. Chicorée sollte im Dunkeln gelagert werden, denn Lichteinwirkung führt zu einem schnelleren Vergilben und Vergrünen der Blätter.

Verwendung: Chicorée ist ein sehr vielseitiges Gemüse und schmeckt sowohl roh als Salat mit fruchtigen Orangestücken als auch gekocht.

Nährstoffe: Besonders reich ist Chicorée an Betakarotin, Folsäure und Vitamin C.

Tipp: Die heute auf dem Markt erhältlichen Chicoréesorten sind bitterstoffarm, so dass das Herausschneiden des unteren Aufstellen der Wurzeln bitterstoffreichen Schachtes nicht mehr notwendig ist

Quelle: Infodienst, LEL Schwäbisch Gmünd, www.ernaehrung-bw.info

Rohkost (part17)

Knackig, leicht und frisch: Mit Rohkost durch den Sommer

Ob als Snack für zwischendurch oder vollwertige Mahlzeit – Rohkost bringt Abwechslung in den Ernährungsplan und sorgt für einen extra Schub an Energie. Denn in ungekochtem Obst und Gemüse sind besonders viele Nährstoffe enthalten. Gerade an heißen Tagen ist die rohe Kost die perfekte Alternative für alle, die lecker und leicht genießen wollen. Dabei ist das Angebot von Rohkost-Gerichten ebenso bunt wie die Auswahl an saisonalem Obst und Gemüse.

Vom frischen Sommersalat bis zu Zucchini-Spaghetti – wer auf Rohkost setzt, muss beim Essen keine Abstriche machen. Denn auch mit rohen Zutaten lassen sich viele abwechslungsreiche Gerichte zubereiten. Neben Obst und Gemüse zählen nämlich auch Sprossen, Kräuter, Nüsse und Saaten zu Rohkost. Richtig kombiniert, können daraus im Handumdrehen leckere Gerichte entstehen. Bei einer sommerlichen Erdbeer-Cashew-Torte wird beispielsweise der Boden aus zerkleinerten Cashews gemacht. Frisch aus dem Kühlschrank ist die Torte perfekt für heiße Sommertage.

Energiekick für zwischendurch

Frisches Obst und Gemüse schmeckt nicht nur gut, sondern liefert auch viele wichtige Nährstoffe. Rohe Früchte beispielsweise enthalten einen besonders hohen Anteil an Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen, die durchs Garen verloren gehen können. Eine Schale Erdbeeren oder einige geschnittene Möhren mit Kräuterdip sind also nicht nur ein perfekter Sommer-Snack – sie sorgen auch für einen extra Energiekick.

Obst und Gemüse soweit das Auge reicht

Gerade im Sommer ist die Auswahl an saisonalem Obst und Gemüse groß. Im Juli bieten sich insbesondere verschiedene Salate, Radieschen, Tomaten, Gurken, Kohlrabi, Möhren und Sellerie an. Beim Obst kann man bei Beeren, Erdbeeren, Pflaumen und Zwetschgen voll zugreifen. Wie wäre es beispielsweise mit einem leckeren Sommersalat mit Radieschen, Erdbeeren und ein bisschen Minze? Oder einem Apfel-Sellerie-Karottensalat? Die Auswahl an leckeren Gerichten ist groß.

Quelle: www.deutsches-obst-und-gemuese.de

Zusatzfeld neu (part22)

Tomate

Kalorienarmer, aber wertvoller Genuss.
Tomaten bestehen zu etwa 95% aus Wasser. Sie enthalten lediglich 17 Kalorien pro 100 Gramm, aber eine Fülle wertvoller Inhaltsstoffe. In der Tomate stecken viele B-Vitamine, Provitamin A, Vitamin C, Vitamin E sowie Zink, Kalium und Magnesium. Rohe, frische Tomaten enthalten das meiste Vitamin C.
Je reifer die Tomate wird, umso höher ist ihr Gehalt an Lycopin – dem roten Farbstoff der Tomate. Lycopin gehört zu den sekundären Pflanzenstoffen. Der Verzehr von Tomaten oder -produkten soll das Risiko an Herz- Kreislauferkrankungen und bestimmten Krebserkrankungen zu erkranken senken. Die Bioverfügbarkeit des Lycopins wird durch den Garprozess deutlich erhöht, aus erhitzten und verarbeiteten Lebensmitteln kann es also besser vom Körper aufgenommen werden.
Ob rot oder gelb, dick oder dünn, länglich, gestreift, klein oder groß, roh oder gekocht – reife Tomaten sind ein bereichernder Genuss.

Autor: Doreen Höhse
Quelle: Infodienst Ernährung, LEL Schwäbisch Gmünd, www.ernaehrung-bw.info

Zusatzfeld neu (part23)

Fenchel

Die unterschätzte Power-Knolle.Ein Ruck-Zuck-Gemüse
Die Zubereitung von Fenchel geht schneller als bei manch anderem Gemüse: Kein Schälen, Schaben oder gar Ausschneiden. Deshalb passt Fenchel hervorragend in die schnelle Küche von Berufstätigen. Vor der Zubereitung sollten Sie die Knollen waschen. Braune Stellen können mit einem Messer entfernt werden. Dann halbieren Sie die Knolle, um den Strunk mit einem spitzen Schnitt zu entfernen. Den Rest der Knolle können Sie jetzt einfach in feine bis mitteldicke Scheiben oder Würfel schneiden. Die Stiele dürfen fein genschnitten ebenfalls mitverwendet werden. Zum Schluss stellen Sie das Blattkraut entweder für die Dekoration beiseite oder geben es zerkleinert bei der Zubereitung hinzu.

Zuchini (part18)

Zucchini

Die Zucchini ist eine Zuchtform des Gemüsekürbisses und ein beliebtes Sommergemüse.
Geschmack: mild, leicht nussartig
Einkauf und Lagerung: Frische Zucchini, die weder welk noch fleckig sind, lassen sich im Kühlschrank etwa eine Woche aufbewahren. Wie die ethylenempfindlichen Gurken sollten sie nicht in der Nähe von Obst und Tomaten gelagert werden, da sie sonst schnell verderben.
Verwendung: Zucchini schmecken roh, gegrillt, gedünstet, gefüllt oder süß-sauer eingelegt. Es gilt: je kleiner desto feiner. Für Salate sollten Sie kleine Früchte von ca 10-15 cm Länge verwenden, zum Füllen größere.

Nährstoffe: Viel Vitamin K, C und Betakarotin sind in Zucchini enthalten und auch Kalium, Magnesium und Eisen finden sich in größeren Mengen.

Tipp: Zucchini wirken aufgrund der Mineralstoffzusammensetzung bei regelmäßigem Verzehr harnstofflösend und eignen sich deswegen gut für Gichtpatienten

Quelle: Infodienst Ernährung, LEL Schwäbisch Gmünd, www.ernaehrung-bw.info

Zusatzfeld neu (part21)

Gartenbohne

Die Gartenbohne ist die verbreiteteste Bohnenart. Sie kommt als Stangenbohne und Buschbohne vor.
Stangenbohne: bildet flachovale, breite Hülsen, wird hauptsächlich für den Frischmarkt angebaut
Buschbohne: kürzere Reifezeit als die Stangebohne, wird hauptsächlich für die Konserven- und Tiefkühlindustrie verwendet, typische Vertreter sind Prinzessbohnen, Delikatessbohnen, Brechbohnen, grüne Bohnen und Wachsbohnen (gelbe Bohnen)
Bohnen gehören zu den Lebensmitteln die sehr viele Nährstoffe beinhalten und deren Nährstoffzusammensetzung auch optimal ist. So sind Bohnen reich an biologisch hochwertigem Eiweiß, enthalten viele Ballaststoffe, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe. Gartenbohnen beispielsweise sind gute Vitamin K- und C- sowie Magnesium-, Kalium-, Calcium- und Eisen-Lieferanten. Trockenbohnen haben mehr Kalorien, aber auch etwas mehr Kalium, Calcium und Eisen als Gartenbohnen.
Auch sekundäre Pflanzenstoffe wie die Saponine sind in Bohnen enthalten. Saponine wirken krebsvorbeugend, cholesterinsenkend, entzündungshemmend und stärken das Immunsystem.
Ein Großteil der Bohnen ist roh ungenießbar, denn sie enthalten den Giftstoff Phasin, der der Gruppe der Lektine zuzuordnen ist und Brechdurchfall sowie Entzündungen den Dünndarms hervorrufen kann. 10 – 15 minütiges Garen zerstört das Phasin jedoch.

Zusatzfeld neu (part24)

Zusatzfeld neu (part25)

Zusatzfeld neu (part26)

Sommer (Fotos) (part19)

Gemüse im Sommer

Winter (Fotos) (part20)

Gemüse im Winter