Der Infodienst www.ernaehrung-bw.info schreibt:
Nach den nutzbaren Pflanzenteilen lassen sich die einzelnen Gemüsearten in die Gruppen Blattgemüse, Fruchtgemüse, Knollen- und Wurzelgemüse, Kohlgemüse, Stängelgemüse, sowie in die Gruppe des Zwiebelgemüses zuordnen.
Gemüse trägt viel zur gesunden Ernährung bei. Bemerkenswert ist der hohe Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzeninhaltsstoffen. Je nach Art und Sorte trägt Gemüse in hohem Maße zur Versorgung mit den wichtigen Vitaminen A, C, K und Folsäure bei.
Gemüse ist ein unverzichtbarer Bestandteil einer ausgewogen vollwertigen Ernährung und sollte deshalb mehrmals täglich – sei es als Rohkost, Salat oder gegartes Gemüse – verzehrt werden.
Gemüse-Vielfalt im Frühling & Sommer & Herbst & Winter
Gemüse enthält kein Cholesterin und nur wenig Fett; verfügt aber trotz seines niedrigen Energiegehaltes über einen hohen Sättigungswert. Gemüse ist ein unverzichtbarer Bestandteil einer ausgewogen vollwertigen Ernährung und sollte deshalb mehrmals täglich – sei es als Rohkost, Salat oder gegartes Gemüse – verzehrt werden.
Hierbei gelten Spargel, Kohlrabi, Frühlingszwiebeln, Brokkoli, Blumenkohl und Karotten die Gemüsearten des Monats Mai Juni als ideale Beispiele. Zubereitet als Rohkost zum dippen, als Salate oder als Gemüse, was das Herz bzw. der Magen begehrt!
Über diese Arten informiert Sie der Infodienst Ernährung der Landwirtschaftsverwaltung in Baden-Württemberg so wie Deutschland – Mein Garten gerne: https://deutsches-obst-und-gemuese.de/ https://lel.landwirtschaft-bw.de/pb/,Lde/Startseite/Unsere+Themen/Ernaehrung
Quelle: Infodienst Ernährung der Landwirtschaftsverwaltung in Baden-Württemberg
(part2)
Radieschen
Im Laufe der Zeit haben die Züchter dem Radieschen zu einem perfekten Outfit verholfen. Neben den kugelrunden, roten Radieschen gibt es Liebhabersorten in länglich-ovaler Form und in zweifarbig rot-weißer, gelber oder weißer Schale. Sie werden gebündelt, mit mindestens zehn „Köpfen“ und mit grünem Laub angeboten. Ob die Wurzeln schön knackig sind, erkennt man sofort an den Blättern: Sind sie noch frisch, sind es auch die Wurzeln. Vor der Aufbewahrung im Kühlschrank sollten die Blätter abgedreht werden, um Wasserverluste zu vermeiden. Anschließend die Radieschen waschen, abtrocknen und in einen Gefrierbeutel oder eine Kunststoffbox geben – so bleiben sie mehrere Tage frisch und knackig.
Der beste Snack Kleine Snacks mit Radieschen lassen sich schnell – z.B. in der Halbzeitpause – zubereiten. Ob auf Spießen, auf Quarkbrot mit Schnittlauch, nur mit Butter und Salz oder mit Käse, sie munden ganz vorzüglich. Und das Beste: Die appetitlichen Knöllchen harmonieren geschmacklich hervorragend mit einem kühlen Bier.
: Entfernen Sie das Laub von der Knolle, waschen Sie diese gründlich und bewahren Sie die Radieschen noch feucht in einem Plastikbeutel oder einem verschließbaren Gefäß auf. So bleiben die Radieschen länger frisch.
Das Wintergemüse neigt sich dem Ende zu. Mit den ersten warmen Tagen beginnt die neue Freilandsaison.
Spinat
Der Spinat stellt ein besonders wertvolles Gemüse dar. Als erstes Freilandgemüse der Saison liefert es viel Vitamine, hohe Folsäuregehalt, aber auch Vitamin B6, Biotin, Vitamin C und Provitamin A. Spinat beinhaltet viele Mineralien und Spurenelemente sowie einen hohen Anteil an gesundheitsfördernden sekundären Pflanzeninhaltsstoffen.
Geschmack: Mit der Jahreszeit ändert sich das Aroma von Spinat. Frühlingsspinat schmeckt zart und eignet sich gut als Rohkost. Die späteren Sorten schmecken deutlich herber.
Einkauf und Lagerung: Frischer Spinat ohne Blütenstände lässt sich am besten in ein feuchtes Tuch gewickelt im Kühlschrank lagern. So gelagert bleibt er 2 Tage frisch.
Verwendung: Wie Mangold ist Spinat eine nährstoffreiche Beilage für Eier-, Fisch- oder Fleischgerichte und ergänzt pikante Aufläufe und Gemüsekuchen optimal. Unverzichtbar ist Spinat auch in den traditionell schwäbischen Maultaschen.
Frühlingszwiebeln werden geerntet, bevor sich das untere Ende zur klassischen Zwiebelform verdickt. Charakteristisch sind die schmalen und röhrenförmigen Blätter. Frühlingszwiebeln sind im Gegensatz zu Speisezwiebeln nur für einen kurzen Zeitraum lagerbar. Im Kühlschrank bleiben sie etwa eine Woche frisch. Verdorbene Ware lässt sich an der holzigen Knolle und den welken Stängeln erkennen. Frühlingszwiebeln können problemlos verarbeitet werden. Einfach mit kaltem Wasser waschen und in feine Ringe schneiden. Roh schmecken sie auf Broten, im herzhaften Kräuterquark oder als Zugabe zu Salaten. Gebraten oder gedünstet verfeinern sie Aufläufe, Pfannen- und Schmorgerichte.
Frühlingszeit ist Spargelzeit. Dann hat die heimische Delikatesse Hochsaison auf deutschen Feldern und sorgt so von April bis Juni für frischen Spitzengenuss auf dem Esstisch. Dabei besticht das Stangengemüse durch seinen unverkennbaren Geschmack und seine vielfältigen Zubereitungsmöglichkeiten.
Waschen, schälen, schneiden – die optimale Zubereitung
Sowohl weißer als auch grüner Spargel sollte vor dem Verzehr gründlich gewaschen werden. Dazu das Gemüse unter fließendem kalten Wasser abwaschen, abreiben und anschließend trocken schütteln. Beim Schälen ist zwischen den Spargelsorten zu unterscheiden. Weißer Spargel muss immer geschält werden. Dabei die Schale vom Kopf zum Stängel Ende hin entfernen. Tipp: Die Schale nicht direkt wegwerfen. Sie eignet sich hervorragend als Basis für Soßen oder eine Spargelcremesuppe. Die Schale des grünen Spargels ist viel weicher. Daher genügt es, nur das untere Drittel zu schälen. Anschließend bei beiden Sorten ein bis zwei Zentimeter vom Ende abschneiden.
Eine Auswahl von Gemüsearten, die uns den Sommer über begleiten:
Kohlrabi:
Anbau & Ernte Kohlrabi wird im gesamten Bundesgebiet angebaut. Ausgepflanzt wird im Freiland in sogenannten Sätzen
Meist wöchentlich von März bis Ende August wird eine Parzelle nach der anderen bepflanzt, um jeweils nach zwei Monaten kontinuierlich frische Kohlrabi ernten zu können. Die Anzucht der Jungpflanzen findet in Spezialbetrieben unter Glas statt. Geerntet wird Kohlrabi per Hand, indem die Knollen mit einem Messer abgeschnitten werden, die Blätter bleiben dabei an der Knolle. Sie benötigt feuchtwarmesKlima, um zart und saftig zu werden, sowie kurze Transportwege vom Feld zum Markt, um es auch zu bleiben.
Zubereitung Bei der Zubereitung werden die Knollen von der Wurzel zum Blattansatz hin geschält. Bei sehr jungen, zarten Knollen genügt es, am Wurzelansatz eine Scheibe abzuschneiden und dann die Haut abzuziehen.
Junge Exemplare können im Ganzen gegart werden. Ältere und größere Knollen werden vorher zerteilt, gewürfelt oder in Stifte geschnitten und in wenig Salzwasser unter Zusatz von etwas Fett 15 bis 20 Minuten gegart.Kohlrabis eignen sich hervorragend für Suppen, Füllungen, Eintöpfe und Aufläufe. Warm zubereitet harmonieren sie gut mit Fleischspeisen aller Art. Die Zubereitung von Kohlrabi ist auch als Rohkost möglich.
Saison Hauptsaison: Mai bis Oktober
Quelle:https://geerntet-in-deutschland.de/kohlrabi/
(part7)
Rhabarber
Verwendung
Botanisch gesehen ist Rhabarber ein Gemüse, wird von uns aber wie ein Obst verwendet.
Er eignet sich für eine Vielzahl von Gerichten, sowohl Kuchen und Kompott, als auch Saft und Eis können zubereitet werden. In Form eines Relishs können sogar Fisch- und Fleischgerichte verfeinert werden.
Ein Rettich lässt sich wie jedes Wurzelgemüse waschen, trockentupfen, schälen und zerkleinern – ob in Spiralform, in Scheiben, Stiften, geraspelt oder gerieben. Traditionell wird Rettich roh gegessen, denn so kommt sein Aroma am besten zur Geltung. Beispielsweise als Radi-Salat mit einer Essig-Öl-Marinade oder fein geraspelt und unter Quark gerührt zu Pellkartoffeln oder Brot. Aber auch gekocht ist er lecker! Kurz gedünstetes Rettich-Gemüse schmeckt beispielsweise gut als Beilage zu kurz gebratenem Fleisch, zu Fisch oder zu Kartoffeln. Dazu einfach Rettich putzen, in dünne Scheiben oder Stifte schneiden und 3-4 Minuten in sehr wenig Salzwasser mit Butter garen.
Saison
Von April bis zu dem ersten Frost im Herbst
Quelle: https://geerntet-in-deutschland.de/kdie-welt-erschmecken-mit-radieschen-rettich-und-rhabarber/
(part10)
Blumenkohl & Brokkoli
Köstliche Küchenideen & Zubereitung
Den Kohl putzen, grüne Blätter und Rippen lösen und den Strunk abschneiden. Den ganzen Kopf oder die Röschen etwa zehn Minuten in kaltes Salzwasser legen, um mögliche „Mitbewohner“ zu entfernen. Das Blattwerk hervorragend in Suppen und Gemüse verwendet werden.
Für die Rohkostvariante Röschen, Strunk und Rippen fein raspeln und in einer Marinade ziehen lassen. Zum Kochen den Kohl zerteilt in kochendes Salzwasser legen. Eine Prise Zucker zugeben. Etwas Milch oder Zitrone erhält die schöne weiße Farbe und ein Stückchen Butter unterstreicht das zarte Aroma. Den Kohl kurz aufkochen und anschließend bei mittlerer Hitze zugedeckt 20 bis 25 Minuten bissfest garen.
Köstliche Küchenideen Ein bisschen frisch gemahlener Muskat gibt dem Blumenkohl eine besondere Note. Er schmeckt fantastisch mit heißer Butter übergossen, angerichtet mit hellen Saucen, mit Käse überbacken oder mit gerösteten Semmelbröseln, als Eintopf, Auflauf, Salat und Gemüsebeilage, paniert oder mit Hack gefüllt. Wegen seines milden Geschmacks passt er gut zu Mahlzeiten mit Fisch, Fleisch und Geflügel sowie zu Eiergerichten.
Saison Hauptsaison: Mai bis Oktober Nebensaison: April, November
Gut schmecken nicht nur die zarten Röschen, sondern auch die fleischigen Stiele. Diese müssen etwas geschält werden. Wenn man sie kreuzweise einschneidet, garen sie ebenso schnell wie die Röschen.
Brokkoli ist mit einer Garzeit von 5 bis 8 Minuten perfekt für die schnelle Küche. Vorsicht: Wenn man ihn zu lange kocht, gehen die wertvollen Inhaltsstoffe verloren.
Um seinen typischen Geschmack nicht zu überdecken, sollte man mit Gewürzen zurückhaltend umgehen. Gut verträgt er sich mit Weißwein, Zitronensaft, Butter und einer Prise Knoblauch. Wenn man ihn mit Mandelbutter zubereitet, wird sein nussiges Aroma vorteilhaft unterstrichen.
Brokkoli passt kulinarisch zu vielen Fleisch- oder Fischgerichten und schmeckt überbacken, als Einlage in Suppen oder Eintöpfen, als Salat oder als herzhaftes Gemüse ausgezeichnet.
Saison Hauptsaison: Juni bis Oktober Nebensaison: Mai, November
Möhren gehören zu den ältesten heimischen Gemüsearten und waren bis zum Auftauchen der Kartoffel die meist verspeiste Beilage. Sie sind auch als Mohrrüben, Karotten, Gelbe Rüben oder in Süddeutschland als Rübli bekannt.
Der Unterschied zwischen Möhren und Karotten ist reine Formsache. Karotten – so heißen oft die frühen, kleinen Möhrchen – sind kurz und stumpf, Möhren dagegen länglich-schmal. Eine optimale Möhre hat ein möglichst dünnes Mark (auch Herz genannt), eine möglichst dicke Rinde und ist von möglichst einheitlicher Farbe.
Ernte Die Möhre wird als einjährige Pflanze angebaut und beim Freilandanbau im Frühjahr zwischen März und April ausgesät. Die Haupterntezeit der Möhren reicht von Juni bis in den November. Dank der guten Lagerfähigkeit kann das gesunde Gemüse zu jeder Jahreszeit aus deutschen Landen auf den Tisch kommen. Es gibt frühe und späte Vertreter: Frühmöhren aus heimischem Anbau werden ab Juni zumeist bundweise als sogenannte Bundmöhren mit Grün verkauft, spätere Möhren, die Waschmöhren, dagegen gewaschen und ohne Grün.
Saison Hauptsaison: Juli bis Dezember Nebensaison: Januar bis Juni
Welches Obst und Gemüse gerade reif ist, sehen Sie in unserem Saison-Kalender.
Der Lauch stammt ursprünglich aus Italien. Es wird vermutet, dass er schon bei den Ägyptern verwendet wurde. Den Weg nach Deutschland fand der Lauch allerdings erst im Mittelalter und wird heute vor allem in Süd- und Westdeutschland angebaut.
Verwendung Von der Wurzel bis zur grünen Spitze – beim Lauch kann alles verwendet werden. Der untere weiße Teil der Pflanze schmeckt als Beilage zu Fleisch- oder Fischgerichten oder in Aufläufen besonders gut. Er verleiht mit seinem Aroma den Speisen den gewissen Pfiff. Die außenliegenden grünen Lauchblätter passen hervorragend in Suppen und Eintöpfe. Dank ihrer stabilen Konsistenz können sie auch mit leckeren Cremes befüllt und als Wrap oder Roulade serviert werden. Zudem eignen sie zum Dekorieren von Terrinen
Saison Lauch können wir in Deutschland ganzjährig frisch vom Feld ernten. Je nach Erntezeit lässt sich zwischen Sommer- und Winterlauch unterscheiden. Sommerlauch wird im Frühjahr angebaut und in den warmen Monaten geerntet. Winterlauch dagegen kommt erst in der kalten Jahreszeit auf den Tisch. Er unterscheidet sich durch dunkle, blau-grüne Blätter und dickere Schäfte. Aufgrund der Kälte wächst Winterlauch langsamer und schmeckt intensiver.
Tipps & Tricks
Einkauf: Knollensellerie sollte fest und trocken sein.
Lagerung: Im Kühlschrank ist der Sellerie bis zu 14 Tage haltbar.
Vorbereitung: Zunächst die Knolle unter fließendem Wasser abschrubben. Kappe, Wurzelende und eventuell holzige Stellen entfernen und die Knollen schälen. Geschälte Knollen verfärben sich schnell, daher sollte man rohen Sellerie mit Zitronensaft beträufeln oder dem Kochwasser einen Schuss Essig oder Zitronensaft zufügen. Sellerie ist gar, wenn man ihn mit einer Gabel leicht einstechen kann.
Anbau Knollensellerie wird üblicherweise im Treibhaus herangezogen. Ende März werden die ersten Jungpflanzen ins Freiland ausgesetzt. Sie sind sehr frostempfindlich und müssen noch mit Vlies oder Folie abgedeckt werden. Der Großteil der Pflanzungen beginnt ab Mitte Mai. Der Knollensellerie kann in verschiedenen Wachstumsstadien geerntet werden: So wird beispielsweise ab Mai junger Sellerie mit kleinen Knollen geerntet, der mitsamt Grün verkauft wird. Auch im Juni wird Sellerie geerntet, der noch nicht voll ausgewachsen ist und mit Laub als Bündelware in die Geschäfte kommt. Der ausgewachsene Sellerie wird ab Oktober geerntet.
Einkauf:
Knollensellerie sollte fest und trocken sein. Lagerung: Im Kühlschrank ist der Sellerie bis zu 14 Tage haltbar.
Saison:
Nach der Ernte im Herbst werden die Sellerieknollen in klimatisierten Räumen für den Bedarf im Winter eingelagert.
Quelle: https://geerntet-in-deutschland.de/sellerieknollen/
(part13)
Fenchel
Der heutige Fenchel ist eine Zuchtform aus einer wilden Art. Die Pflanze bildet oberirdisch eine Zwiebel, die auch als Knolle bezeichnet wird. Sie entsteht durch die Verdickung der Blattstiele. Die faustgroße, weiß-grüne Knolle mit grünen, gefiederten Blättern ist je nach Sorte rund oder lang gestreckt.
Tipps & Tricks
Einkauf:
Die fedrigen Blätter sollten frisch und leuchtend grün und die Schnittstellen nicht angetrocknet sein. Lagerung:
Er hält sich im Kühlschrank zwei bis drei Tage.
Vorbereitung Das zarte Kraut nicht wegwerfen, sondern fein gehackt über das fertige Gericht streuen.Die äußere Blattschuppe entfernen, den Wurzelansatz glatt schneiden und die Stängel etwa auf Daumenbreite kürzen.
Die Knollen gründlich waschen, da sich leicht Erde zwischen den Blattschuppen einlagert.
Je nach Rezept die Knollen in Scheiben oder Streifen schneiden, halbieren oder vierteln.
Zubereitung Roh ist er saftig und hat einen erfrischenden, feinwürzigen Geschmack. Als Salat lässt sich Fenchel gut mit Blattsalaten, Tomaten, Paprika und Gurken sowie Obst kombinieren.
Gekocht, gebraten, geschmort oder gebacken entwickelt er das typische, leicht süßliche, nach Anis duftende Fenchel-Aroma. Für Gemüse werden die ganzen Knollen etwa 20 Minuten gekocht. Zum Aus- oder Überbacken werden sie vorher etwa 10 Minuten blanchiert. Gut passt Fenchel zu Fisch, hellem Fleisch oder zu Geflügel.
Zum Würzen eignen sich Knoblauch, Muskat, Pfeffer und geriebene Zitronenschale.
Saison Hauptsaison:
Juni bis September Nebensaison:
April bis Mai, Oktober bis November
Welches Obst und Gemüse gerade reif ist, sehen Sie in unserem Saison-Kalender.
Zubereitung & Verwendung Die kleinen runden Erbsen sind der perfekte Begleiter zu vielen herzhaften Mahlzeiten. Nicht nur bei der Erbsensuppe steht sie aber auch gut und gerne selber mal im Mittelpunkt. Vielen wahrscheinlich unbekannt: Erbsen können auch roh gegessen werden!
So vielseitig sind die Hülsenfrüchte: Zu den Rezepten mit Erbsen >>
Ernte Von Juni bis September gibt es bei uns die kleinen, grünen Erbsen frisch aus heimischen Anbau. Das Hauptanbaugebiet liegt hierzulande in Sachsen-Anhalt. Die Hülsenfrüchte eignen sich auch hervorragend für den Anbau im heimischen Garten.
Saison Hauptsaison: Juli + August Nebensaison: Juni + September
Sie wollen wissen, welches Obst oder Gemüse gerade am frischsten ist? Mehr Infos
(part15)
Tomaten
Als Nachtschattengewächs gehört die Tomate auch in die Kategorie des sogenannten Fruchtgemüses und ist deshalb mit Auberginen, Gurken, Kürbissen und Zucchini verwandt.
Tomaten werden hierzulande von April bis Oktober geerntet – Auffällig ist, dass sich gerade die Snack-Tomate mehr und mehr als gesundes Trend-Gemüse in Deutschland durchsetzt. Ihr Marktanteil steigt seit Jahren stetig. Am besten werden Tomaten außerhalb des Kühlschranks aufbewahrt. Bei Zimmertemperatur halten Tomaten bis zu 2 Wochen. Im Kühlschrank verlieren sie, des Weiteren, schnell ihr Aroma und ihre Haltbarkeit. Außerdem sollten Tomaten abseits von anderem Obst und Gemüse aufbewahrt werden. Grund hierfür ist das Hormon Ethylen, das von Tomaten verströmt wird: Es beschleunigt den Stoffwechsel von Obst und Gemüse und somit die Reifung – wodurch sich die Haltbarkeit natürlich verkürzt.
Verwendung Aufgrund der hohen Vielfalt der Tomatensorten, gibt es ebenfalls eine ebenso hohe Vielzahl an Verwendungsmöglichkeiten. Sie lassen sich geschmacklich mit fast allem kombinieren, ob überbacken, als Beilage zu Fisch- und Fleischgerichten oder roh im Salat, vieles ist möglich.
Saison:
Hauptsaison: Mai bis September
Nebensaison: März/April + Oktober/November
Quelle:https://geerntet-in-deutschland.de/tomaten/
(part16)
Buschbohnen & Stangenbohnen
Bohnen sind eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Grüne Bohnen, auch Gartenbohnen genannt, sind eigentlich Exoten, die erst im 16. Jahrhundert nach Europa kamen und hier rasche Verbreitung als Alternative zu Dicken Bohnen fanden.
Wie Kochen? Die Bohnen sehen grau aus? Die hohe Kunst des Kochens zeigt sich bei Bohnen darin, sie farblich unverändert – sprich schön grün – auf den Tisch zu bringen. Für ein Pfund Bohnen lässt man dazu gut eineinhalb bis zwei Liter Wasser mit einem halben Teelöffel Salz sprudelnd aufkochen. Anschließend die Bohnen rasch hineingeben und bissfest kochen. Die Dauer ist abhängig von der Bohnensorte: Ganz feine Bohnen sind bereits nach rund vier bis fünf Minuten weich, dickere nach rund 12 bis 13 Minuten. Danach im Sieb abgießen und mit kaltem Wasser schnell abkühlen. Das ist wichtig, um den Garprozess zu stoppen, denn eine gekochte, ungekühlte Bohne verliert rasch ihr Chlorophyll. Nach der Abkühlung kommen die Bohnen in den Kühlschrank oder werden nach Rezept weiter verarbeitet.
Stangenbohnen:
Bildet flach ovale, breite Hülsen, wird hauptsächlich für den Frischmarkt angebaut. Die Gartenbohne ist die verbreitetste Bohnenart. Sie kommt als Stangenbohne und Buschbohne vor.
Buschbohne:
Kürzere Reifezeit als die Stangenbohne, wird hauptsächlich für die Konserven- und Tiefkühlindustrie verwendet, typische Vertreter sind Prinzessbohnen, Delikatessbohnen, Brechbohnen, grüne Bohnen und Wachsbohnen (gelbe Bohnen)
Saison Buschbohnen:
Hauptsaison: Juni bis November
Nebensaison: keine Stangenbohnen:
Hauptsaison: Juli bis Oktober
Nebensaison: Juni Dicke Bohnen:
Hauptsaison: Juni + Juli
Nebensaison: August
Mit Rohkost durch den Sommer, Knackig, leicht und frisch
Ob als Snack für zwischendurch oder vollwertige Mahlzeit – Rohkost bringt Abwechslung in den Ernährungsplan und sorgt für einen extra Schub an Energie. Denn in ungekochtem Obst und Gemüse sind besonders viele Nährstoffe enthalten. Gerade an heißen Tagen ist die rohe Kost die perfekte Alternative für alle, die lecker und leicht genießen wollen. Dabei ist das Angebot von Rohkost-Gerichten ebenso bunt wie die Auswahl an saisonalem Obst und Gemüse.
Vom frischen Sommersalat bis zu Zucchini-Spaghetti – wer auf Rohkost setzt, muss beim Essen keine Abstriche machen. Denn auch mit rohen Zutaten lassen sich viele abwechslungsreiche Gerichte zubereiten. Neben Obst und Gemüse zählen nämlich auch Sprossen, Kräuter, Nüsse und Saaten zu Rohkost. Richtig kombiniert, können daraus im Handumdrehen leckere Gerichte entstehen.
Obst und Gemüse so weit das Auge reicht
Gerade im Sommer ist die Auswahl an saisonalem Obst und Gemüse groß. Im Juli bieten sich insbesondere verschiedene Salate, Radieschen, Tomaten, Gurken, Kohlrabi, Möhren und Sellerie an. Beim Obst kann man bei Beeren, Erdbeeren, Pflaumen und Zwetschgen voll zugreifen. Wie wäre es beispielsweise mit einem leckeren Sommersalat mit Radieschen, Erdbeeren und ein bisschen Minze? Oder einem Apfel-Sellerie-Karottensalat?
Die Auswahl an leckeren Gerichten ist groß.
Die Gurke, auch als Kukumer und Gartengurke bezeichnet, ist ein Kürbisgewächs. Sie gehört zu den wirtschaftlich bedeutendsten Gemüsearten.
Verwendung Die Salatgurke eignet sich hervorragend für den Verzehr. Sie kann sowohl geschält als auch ungeschält gegessen werden. Für bestimmte Gerichte ist es besser die Kerne zu entfernen, da diese das meiste Wasser enthalten und somit ein verwässern des Gerichtes verhindert wird. Die Kerne werden am besten mit einem Löffel herausgeschabt. Wie der Name Salatgurke unschwer erkennen lässt, findet die Gurke auch in Salaten Verwendung. Optimalerweise wird sie hier gewürfelt oder in Scheiben geschnitten. Zum Kochen ist die Gurke eher weniger geeignet, da sie sehr schnell weich wird.
Saison Hauptsaison: Mai bis September
Nebensaison: März/April + Oktober/November
Zucchini
Die Zucchini ist eine Zuchtform des Gemüsekürbisses und ein beliebtes Sommergemüse. Geschmack: mild, leicht nussartig
Einkauf und Lagerung: Frische Zucchini, die weder welk noch fleckig sind, lassen sich im Kühlschrank etwa eine Woche aufbewahren. Wie die Ethylen empfindlichen Gurken sollten sie nicht in der Nähe von Obst und Tomaten gelagert werden, da sie sonst schnell verderben.
Verwendung: Zucchini schmecken roh, gegrillt, gedünstet, gefüllt oder süß-sauer eingelegt. Es gilt: je kleiner, desto feiner. Für Salate sollten Sie kleine Früchte von ca. 10-15 cm Länge verwenden, zum Füllen größere.
Die Salatgurke eignet sich hervorragend für den Verzehr. Sie kann sowohl geschält als auch ungeschält gegessen werden. Für bestimmte Gerichte ist es besser die Kerne zu entfernen, da diese das meiste Wasser enthalten und somit ein Verwässern des Gerichtes verhindert wird. Die Kerne werden am besten mit einem Löffel herausgeschabt. Wie der Name Salatgurke unschwer erkennen lässt, findet die Gurke auch in Salaten Verwendung. Optimalerweise wird sie hier gewürfelt oder in Scheiben geschnitten. Zum Kochen ist die Gurke eher weniger geeignet, da sie sehr schnell weich wird.
Die verschiedenen Farben der Paprika sind auf den Reifegrad zurückzuführen: Im unreifen Zustand sind alle Paprika grün, mit zunehmendem Reifegrad werden sie gelblicher oder rötlicher. Mit der Reife werden sie auch süßer im Geschmack.
Paprika kann als Gewürz in Form des Paprikapulvers oder als Gemüse verwendet werden. Als Gemüse sind die beliebtesten Verwendungsformen roh in Salaten, gefüllt, sauer eingelegt, gedünstet oder gebraten. Beliebte Gerichte sind gefüllte Paprikaschoten, Ratatouille oder Paprikahuhn.
Frische Paprika erkennt man am besten an der knackigen, festen und glänzenden Haut sowie am grünen und frisch aussehenden Stängel.
Mangold, auch Krautstiel genannt, ist eine Gemüsepflanze und eine Kulturform der Rübe. Es kann in Stiel- oder Rippen-Mangold, sowie Schnitt- oder Blatt-Mangold unterschieden werden. Bis Ende des Ersten Weltkriegs war Mangold hierzulande äußerst beliebt. Unsere Vorfahren verspeisten das attraktive Blattgemüse gern und oft – bis ihm der Spinat den Rang ablief. Dabei ist der botanisch zu den Gänsefuß-Gewächsen zählende Mangold weitaus aromatischer und würziger.
Zubereitung Mangold wird ähnlich wie Spinat behandelt – Nach dem Waschen können Stiele und Blätter komplett oder auch klein geschnitten verwendet werden. Beim Stielmangold sollten allerdings Blätter und Stängel besser getrennt voneinander vor- und zubereitet werden. Denn die Stängel benötigen eine etwas längere Garzeit. Dickere Stiele sollten außerdem geschält werden. Ein kurzer Schwenk in der Pfanne oder im heißen Wasser und schon ist Mangold gar. Ob im Salat, pur mit Parmesankäse und gehackten Pinienkernen, gekocht, gebraten oder gedünstet: Mangold ist einfach extrem vielseitig und lässt sich zudem komplett verwerten. Wie Spargel gekocht, sind die Stängel beispielsweise eine köstliche Beilage zu Fisch oder Pasta. Aber auch Rahmgemüse, schmackhafte Smoothies oder unsere köstlichen Mangold-Pakete mit Rosinen und Pinienkernen lassen sich aus dem leckeren Blattgemüse zaubern.
Tipps:
Zu bitter: Mangold kann von Natur aus eine leichte Bitternote haben. Wem das zu bitter ist, der kann den Geschmack durch einen Schuss Sahne und eine Prise Zucker mildern.
Verfärben:
Mangold wird an den Schnittstellen schnell braun. Daher sollte das Blattgemüse nach dem Putzen schnell verarbeitet werden. Damit Mangold sich beim Kochen nicht verfärbt, sollte er in reichlich Salzwasser blanchiert und danach in eiskaltes Wasser getaucht werden. So behält er seine Farbe.
Saison
Hauptsaison: Juli bis September
Nebensaison: Juni + Oktober
Quelle: https://geerntet-in-deutschland.de/mangold/
Zuckermais
Den besten Geschmack hat Zuckermais unmittelbar nach der Ernte, bei der Lagerung verliert er an Aroma. Beim Anbau kommt es auf den richtigen Zeitpunkt an
Isolierter Anbau Der Anbau findet völlig isoliert statt. Dadurch sind Fehlbefruchtungen durch Körner- oder Futtermais ausgeschlossen, die zu deutlichen Geschmacksverlusten führen und beim Einkauf nicht sichtbar sind.
Lagerung
Der frische Zuckermais sollte nach dem Kauf am besten gleich verzehrt oder bis zu einer Woche im Kühlschrank aufbewahrt werden. Der Zucker wird nach der Reife-Ernte schnell in Stärke abgebaut, also nimmt die Süße ab.
Verwendung:
Die Maiskolben eignen sich hervorragend als Grillgemüse, aber auch gekocht schmecken sie vortrefflich.
Saison
Hauptsaison: Juli bis Oktober
Nebensaison: November/Dezember
Sie wollen wissen, welches Obst oder Gemüse aus Deutschland wann frisch in den Handel kommt? Mehr Infos in unserem Saison-Kalender.
Verwendung In der Vergangenheit wurde die Rote Bete als Färbepflanze eingesetzt, oftmals dient sie in der Hinsicht heutzutage nur noch als Lebensmittelfarbe. Die Rote Bete ist ein gesundes Gemüse, welches gegart als Beilage oder roh in Salaten Verwendung findet. Bekannte Gerichte sind z.B. Labskaus und Borschtsch, letzteres ist eine Suppe welche traditionell mit Roter Bete zubereitet wird. Ebenfalls beliebt ist frischgepresster Saft. Neben der roten gibt es auch gelbe und rotweiß gestreifte Bete. Sie lassen sich als Carpaccio geschnitten servieren.
Saison Hauptsaison: September bis März
Nebensaison: April bis August
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Weiße Rüben
Mit der Herbstrübe holst du dir eine der ältesten Kulturpflanzen auf den Teller – manche Samenfunde gehen sogar bis in die Steinzeit zurück. Die Herbstrübe gehört zur Gattung des Kohls. Er wiederum ist Teil der Familie der Kreuzblütler zu denen auch der Kohlrabi und die Steckrübe zählen. Enge Verwandte sind die Mairübe und das Teltower Rübchen. Je nach Sorte bildet die Weiße Rübe rundliche, kegelförmige oder lange Rüben aus, die weiß bis crem gelb sind. Der Teil, der von der Sonne beschienen wird, färbt sich gern violett. Das saftig-feine Innenleben ist weiß, die Blätter leuchten grün. Im Gegensatz zur Mairübe, mit der die Weiße Rübe gern verwechselt wird, sind die Knollen übrigens etwas größer und an der Wurzel flacher.
Verwendung Nicht nur an kalten Tagen ist die Weiße Rübe eine beliebte Zutat in schmackhaften Suppen und Eintöpfen. Besonders gut verträgt sie sich mit der Kartoffel und der Karotte.
Kürbisse gibt es in sehr vielen verschiedenen Sorten. Der wohl bekannteste Speisekürbis ist der Hokkaido.
Feurig-warme Kürbissuppe und schaurig-schöne Halloween-Partys: Herbstzeit ist Kürbiszeit! Dann kommen die runden Früchte, die als Beerengewächs zur Familie der Gurken und Tomaten zählen, in Deutschland erntefrisch auf den Tisch. Kürbisse haben dabei in immer mehr Haushalten einen festen Platz auf dem Speiseplan.
Sortenvielfalt Kürbisse gibt es in sehr vielen verschiedenen Sorten. Der wohl bekannteste Speisekürbis ist der Hokkaido, während zu Halloween der Riesen-Kürbis sehr beliebt ist. Charakteristisch für den Riesen-Kürbis ist seine orange Farbe und – natürlich – die Größe. Jede Sorte überzeugt mit einem anderen Geschmack – vom milden Spaghettikürbis über den fein-nussigen, an Kastanien erinnernden Hokkaido bis hin zum intensiv-kräftigen Butternut-Kürbis. Zunehmend beliebter werden auch Zierkürbisse. Vor der Zubereitung zuerst Stiel- und Blütenansatz abtrennen. Dann den Kürbis gründlich waschen und mit einem großen, scharfen Messer vorsichtig halbieren. Die Kerne mit einem Löffel entfernen. Sie lassen sich rösten und als geschmackvolles Extra über Suppen oder Aufläufe geben. Den Kürbis danach in Spalten schneiden. Diese anschließend schälen. Tipp: Besonders große Kürbisse vor dem Verarbeiten einfach eine halbe Stunde bei 150 Grad Celsius Umlufthitze in den Backofen legen. Bei dieser Methode wird selbst das verschlossest Exemplar zum leicht zugänglichen „Softie“.
Einer der Hauptverwendungen ist natürlich das beliebte Kürbisschnitzen zu Halloween. Das Fruchtfleisch ist eine schmackhafte Grundlage für cremige Suppen oder deftige Eintöpfe, geraspelt oder in Streifen für Salate und Fingerfood-Snacks sowie als Zutat in herzhaften Hauptgerichten wie Lasagne oder Tortillas. Selbst Dessert-Highlights wie Mousse oder Tarte gelingen mit dem kulinarischen Alleskönner.
Hauptsaison: September in klimatisierten Räumen bis Februar
(part23)
Pastinaken & Petersilienwurzel
Verwendung
Pastinaken gerieten zwischendurch zwar in Vergessenheit, haben sich aber wieder einen festen Platz in der Küche erobert. Der Umgang mit Pastinaken ist kinderleicht: Die Wurzeln gründlich waschen, wie Möhren mit einem Sparschäler von der Schale befreien und die beiden Enden kappen.
Der milde, nussige, leicht süßliche Geschmack der Pastinake wird vielfältig verwendet: für deftige Eintöpfe und feine Suppen, Paste und Gratin, selbst im Salat. Auch auf der Pizza sind dünne Scheibchen sehr beliebt.
Ernährung & Gesundheit Mit vielen Kohlehydraten macht die Pastinake lange satt. Die ätherischen Öle bringen eine leicht antibakterielle Wirkung weitere Bestandteile des gesunden Pastinaken-Pakets: Vitamin C, B-Vitamine, Kalzium und Phosphor
Verwendung Die Petersilienwurzel wird, aufgrund ihres intensiven, leicht süßlichen Geschmacks, häufig zum Würzen von Suppen und Gemüseeintöpfen verwendet. Auch roh kann sie gegessen werden, z.B. in Salaten.
Saison Hauptsaison: November in klimatisierten Räumen bis Februar Nebensaison: keine
(part24)
Wirsing
Er ist auch als Wirsching, Savoyer Kohl oder schweizerisch Wirz bekannt. Neben Rot- und Weißkohl ist er die drittwichtigste Kopfkohlart. Anders als bei seinen glatten Verwandten sind seine Blätter locker übereinander angeordnet. Sie öffnen sich nach außen häufig wie eine Blüte, sind am Rand gewellt, netzartig gerippt und höckerig blasig gekräuselt. Ihre Farbe reicht je nach Sorte von gelblicher bis dunkelgrün, sagt aber nichts über die Qualität aus.
Zubereitung:
Man kann ihn kochen, schmoren, dünsten, pikant füllen oder roh als Salat verzehren. In der klassischen Kohl-Küche wird er als Suppe, Eintopf, Roulade oder Auflauf geschätzt.
Kombinationen:
Wirsing lässt sich gut mit anderen Gemüsen kombinieren, z.B. mit Karotten und Sellerie. Er passt gut zu Wild, Schweine-, Rind- und Lammfleisch sowie Fisch.
Gewürzt wird er mit Kümmel, Muskat, Nelken, Koriander und/oder Knoblauch. Sein aromatischer Geschmack entfaltet sich besonders intensiv, wenn man ihn mit Fett wie Schmalz, Speck oder Schinkenspeck zubereitet.
Anbau
Die hochstämmige Kohlart verlangt eine relativ aufwendige Pflege, einen nährstoffreichen Boden und gute Wasserversorgung. Die Ernte ist recht aufwendig, die Röschen werden zumeist noch per Hand gepflückt. Dazu werden die Strünke abgeschlagen und in einem temperierten Raum abgepflückt. Im Großanbau werden Pflückmaschinen eingesetzt. Da Rosenkohl keine lange Lagerung verträgt, muss er stets frisch vermarktet werden.
Kaltes Wetter macht dem „Kleinen“ offenbar nichts aus, im Gegenteil, nach dem ersten leichten Frost wird er noch aromatischer und zarter und der natürliche Zuckergehalt steigt an.
Tipps & Tricks
Einkauf:
Es sollte nur Rosenkohl im Einkaufskorb landen, der frisch, schön grün und knackig aussieht und fest geschlossene Köpfchen aufweist. Zubereitung:
Äußere, welke Blätter entfernen Strunk kürzen und waschen.
Für Rosenkohl im Ganzen den Stielansatz unten kreuzweise einschneiden. So wird er gleichmäßig gar.
Um die Vitamine zu schonen, das Gemüse in nur wenig Wasser kochen. Nach der Garzeit von 10 bis 15 Minuten sollte das Wasser weitgehend aufgesogen sein.
Würzen Sie mit Gemüsebrühe, das macht die Köpfchen noch schmackhafter.
Saison Hauptsaison: Oktober bis Februar
Nebensaison: März und September
Welches Obst und Gemüse gerade reif ist, sehen Sie in unserem Saison-Kalender.
Der Weißkohl, auch Weißkraut, Weißkabis, Kappes oder Kraut genannt, ist eine Variante des Kopfkohls und hat vor allem im Herbst und Winter Saison.
Verwendung
Weißkohl ist als Kopfkohl – wie auch Rotkohl und Wirsing – in der Küche schnell einsatzbereit. Der Grund: Im Gegensatz zu vielen anderen Gemüsesorten müssen Kohlköpfe aufgrund ihres geschlossenen Wuchses nicht extra gewaschen werden. Einfach die äußeren Blätter entfernen, die innenliegenden Schichten einzeln abziehen und in Streifen schneiden. Wer die Köpfe nicht als Ganzes verarbeiten will, sollte sie auf keinen Fall in der Mitte zerteilen. Sie verlieren sonst schneller an Frische und Aroma. Stattdessen die gewünschte Menge abzupfen und den übrigen Kohl ins Gemüsefach des Kühlschranks geben. So bleibt der typische Geschmack mindestens eine Woche erhalten.
Weißkohl wie Rotkohl eignet sich, aufgrund seines unverkennbaren Geschmacks, hervorragend für deftige Gerichte. Er schmeckt in Eintöpfen und Aufläufen, eignet sich aber auch für Kohlrouladen und Krautsalat.
Saison
Hauptsaison: Juni bis März
Nebensaison: April + Mai
Quelle: https://geerntet-in-deutschland.de/kohl/
(part 27)
Zwiebel
Die Sommerzwiebeln werden im März gesät, sobald der Boden frostfrei ist. Ab August bis Ende September welkt der Zwiebelhals und das Laub fällt um: Die Zwiebeln sind reif. Das Laub wird auf 10 Zentimeter Länge abgeschlagen und die Zwiebeln geerntet. Anschließend bleiben sie einige Tage zum Trocknen auf dem Feld liegen, bevor die Ernte ins Lager eingebracht wird.
Verwendung In Gebieten mit milden Wintern erfolgt im August die Aussaat von Winterzwiebeln. Sie reifen im nächsten Frühjahr heran und können ab Juni geerntet werden. Geschmacklich sind sie etwas milder als die Sommerernte. Deutsche Speisezwiebeln sind also bis auf wenige Wochen das ganze Jahr auf dem Markt und damit eine treue Zutat: Immer da, wenn man sie braucht.
Tipps & Tricks Einkauf: Zwiebeln sollten fest, trocken und glänzend sein.
Lagerung: Bei Licht und Feuchtigkeit beginnen die Zwiebeln zu keimen. Daher sollte man sie an einem trockenen, dunklen Ort lagern. Keller sind gut geeignet.
Kein Zwiebelgeruch: Den unerwünschten Zwiebelgeruch an den Händen entfernt man mit ein paar Tropfen Zitronensaft. Kurz einwirken lassen und abwaschen.
Kartoffeln haben wenige Kalorien, sind dank ihrer Nährwerte aber ideale Sattmacher.
Die Kartoffel ist eines der wichtigsten Nahrungsmittel der Welt Die Kartoffel (auch in vielen Teilen Deutschlands Erdapfel genannt) ist die unterirdische Knolle, mit denen die Pflanze sich vegetativ vermehrt.
Lagerung
Kartoffeln lassen sich gut über einen längeren Zeitraum lagern, wenn man einige Dinge beachtet. Die Lagertemperatur sollte idealerweise zwischen vier und sechs Grad Celsius liegen, jedoch sollte man sie nicht im Kühlschrank aufbewahren. Trocken und dunkel sollte der Lagerort sein und die Kartoffeln am besten mit etwas Papier luftig abdecken. Kartoffeln sollten auch nicht mit Äpfeln oder Birnen gemeinsam gelagert werden, da die Früchte das Reifungsgas Ethylen abgeben und die Kartoffeln dadurch schneller verderben.
Verwendung Gekocht als Salzkartoffeln oder Pellkartoffeln, gebraten, im Salat, frittiert als Pommes oder Chips: Die Kartoffel ist wohl eine der vielfältigsten Gemüse-Sorten – und vom Speiseplan der Deutschen nicht wegzudenken.
Gekocht als Salzkartoffeln oder Pellkartoffeln, gebraten, im Salat, frittiert als Pommes oder Chips: Die Kartoffel ist wohl eine der vielfältigsten Gemüse-Sorten – und vom Speiseplan der Deutschen nicht wegzudenken.
Saison Die Kartoffel gibt es in Deutschland das gesamte Jahr erntefrisch. Ein Luxus, der uns nicht bei vielen Obst- und Gemüsesorten gegönnt ist.
Erkältungsmittel: Die enthaltenen Senföle wirken gegen Bakterien und Viren. Besonders als Sirup mit Honig oder Zucker ist er ein bewährtes Mittel gegen Husten und Bronchitis.
Rettich-Hustensaft: Ein bewährtes Hausmittel, bei dem ein ausgehöhlter Rettich mit Honig oder Zucker gefüllt wird.
Autor: SWR